Samstag, 25. April 2015

Rezension: Big Game: Die Jagd beginnt - Dan Smith





Titel: Big Game: Die Jagd beginnt
 Autor: Dan Smith
 Seiten: 304
Verlag: Chicken House
Preis: 15, 99 Euro 
Ersterscheinung: 24. 04. 2015
Reihe: Nein?







Kurzbeschreibung:
In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt.

Meinung:
Nachdem ich auf der Leipziger Buchmesse so viel über das Buch gehört hatte, war ich sehr gespannt darauf. Auch die Tatsache, dass das Buch aus dem Filmskript entstanden ist, ist ja eher ungewöhnlich und hat meine Neugier gleich noch mehr geweckt.

Oskari ist ein sympathischer 12-jähriger, der es in seinem Dorf nicht leicht hat. Er ist zu klein und wirkt auch etwas schwächlich. Außerdem fällt ihm das Jagen schwerer als den anderen Männern in seinem Dorf. Da dort aber noch viel Wert auf die alten Traditionen gelegt wird, versucht er den Anforderungen an ihn gerecht zu werden. Dabei merkt der Leser aber schnell, dass nicht nur die anderen an ihm zweifeln, sondern auch er selbst nicht an sich glaubt und das Ritual eigentlich nur seinem Vater zu Liebe versucht.

So beginnt die Geschichte für Oskari auch eher recht gedrückt, obwohl er dies mit seiner lockeren und (trotz seiner Zweifel) unverzagten Art wieder wettmacht. Er schafft es immer wieder sich selbst  erneut zu motivieren und das Beste aus seiner Situation zu machen. Als er dann auf den Präsidenten und die Attentäter trifft  ist plötzlich er derjenige, der sich auskennt und muss handeln. Dabei ist es toll zu sehen, wie er sich im Verlauf der Geschichte weiter entwickelt und zu einem überzeugenden Protagonisten wird. 

Die Handlung selbst ist auf jeden Fall ein großes, sehr gefährliches Abendteuer und auf junge Leser zugeschnitten. Die Sprache ist eher einfach, der Stil sehr jugendlich und schnell lesbar.  Für etwas ältere Leser ist die Handlung teilweise etwas vorhersehbar und wirkt doch in einigen Punkten ziemlich übertrieben. Dennoch tut dies dem Lesespaß zumeist keinen Abbruch, da man sich durch die Ich-Perspektive und die tolle Ausarbeitung von Oskari sehr gut mit ihm identifizieren kann. 

Auch die Nebencharaktere und Schauplätze konnte ich mir bildlich leicht vorstellen und das Ende ist sehr zufriedenstellend. 

Fazit:
Ein toller und schnell lesbarer Abenteuerroman für jüngere Leser ab 12 Jahren. Es gibt Spannung, Gefahr und einen sehr sympathischen und realitätsnahen Protagonisten, der den Leser mit Spaß durch die manchmal etwas übertriebene Handlung führt. Nun da ich das Buch kenne, kann ich mir gut vorstellen, dass der Film sehenswert und unterhaltsam ist. Der Roman bekommt auf jeden Fall 4 Buchherzen.

Infos zum Autor (Quelle: Amazon):
Dan Smith führte bisher drei Leben. Im ersten musste er den eintönigen Alltag im Internat durchstehen. Im zweiten reiste er um die Welt und stürzte sich auf den Reisfeldern Asiens und dem brasilianischen Dschungel in zahlreiche Abenteuer. Im dritten denkt er sich Geschichten aus und hat so eine ganze Welt für sich alleine. Manche sagen, dass er darin den Großteil seiner Zeit verbringt. Den Rest teilt er mit seiner Frau und seinen Kindern in Newcastle.

Kommentare:

  1. Eine schöne Rezension, das Buch klingt wirklich nach einem großen Abenteuer. :D

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Danke :) Ja, also das auf jeden Fall :D

      lg, Steffi

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  2. Hallöchen :D
    Das Buch steht ja bei mir auch noch im Regal und ich werde es auf jeden Fall lesen, weil ich denke, dass es einfach getan werden muss. Immerhin hat Barry Cunnigham drin unterschrieben .. ja das war ein fangirling moment. xD Nach dieser positiven Rezension bin ich da auch ganz zuversichtlich. :D

    Liebst, Lotta

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    1. Hihi :D
      Ja, das ist natürlich ein Grund und war auch ein Grund, denn der Mann ist wirklich extrem sympathisch :D

      lg, Steffi

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