Donnerstag, 8. Dezember 2016

Top Ten Thursday #33 - Kinderbücher

Huhu ihr Lieben,

die nächste Woche ist vorbei und der nächste Top Ten Thursday steht an. Wie immer wird die Aktion von Steffis Bücher Bloggeria veranstaltet und wenn ihr auch mitmachen möchtet, könnt ihr gerne bei Steffi vorbeischauen.


Das Thema für diese Woche lautet:
Deine 10 liebsten Kinderbücher


Ich lese zwar ab und an mal ein Kinderbuch, aber eigentlich bin ich aus dem Alter raus. Heikes Kinder haben zu unserer Bloganfangszeit noch einige solcher Bücher gelesen und somit haben wir dann doch eine nette Liste zusammenbekommen, welche mit Klassikern und neuen Büchern bunt gemischt ist.

Wenn vorhanden, sind die jeweiligen Titel zur Rezension verlinkt, ansonsten zu Amazon.


- Die unendliche Geschichte - Michael Ende
- Wunder - Raquel J. Palacio
- Karbat - Otfried Preußler
- Darkmouth - Shane Hegarty
- Momo - Michael Ende
- Das Blaubeerhaus - Antonia Michaelis
- Stuart Horten - Lissa Evans
- Ronja Räubertochter - Astrid Lindgren
- Die kleine Hexe - Otfried Preußler
- Mira und der weiße Drache - Margit Ruile



Was sagt ihr zu unserer Auswahl?



Das Thema für nächste Woche lautet:
10 Bücher, die du dir zu Weihnachten wünschst

Liebe Grüße,
Steffi und Heike

Mittwoch, 7. Dezember 2016

*Rezension* Stone Rider - David Hofmeyr




Titel: Stone Rider
Autor: David Hofmeyr
ISBN: 978-3423761505
Seiten: 336
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Ersterscheinung: 23. September 2016 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Preis: 16,95 €  gebunden


Kurzbeschreibung
Der Blackwater-Trail: Ein Rennen auf Leben und Tod.

Es ist heiß und trocken, die Luft staubig und giftig, der ganze Planet zerstört und verödet, das Leben hart und karg. Doch es gibt einen Ort, wo alles anders ist: die Sky-Base. Und man kann sich ein Ticket dorthin verdienen, indem man an dem berüchtigten Blackwater-Trail, dem härtesten Motorradrennen der Welt, teilnimmt – überlebt und gewinnt. Die Chancen: minimal. Das Risiko:
lebensgefährlich. Und doch hat Adam nicht viel zu verlieren. Zunächst. Doch dann geht er wider besseren Wissens Allianzen ein, schließt Freundschaften, verliebt sich sogar. Damit macht er sich verwundbar. Und plötzlich hat er alles zu verlieren...

Meinung
Der Klappentext des Buches und das ansprechende Cover machten mich aufmerksam auf dieses Buch. Es versprach mal eine etwas andere Dystopie, Hauptprotagonist diesmal ein Junge und im Vordergrund ein Motorradrennen, bei dem es ums Überleben geht. Hört sich doch interessant an, oder?

Das Buch ging schon ganz gut an, der Hauptprotagonist wurde gemobbt. Und zwar so richtig. Schon hatte ich Mitleid mit ihm und gewann ihn durch seine ruhige Art sehr lieb. Ein zweiter Hauptdarsteller trat unvermittelt auf und dieser wirkte sehr mysteriös und etwas eingebildet auf mich. Dennoch fanden die beiden im Laufe der Handlung zusammen und begaben sich auf die alles andere als leichte Motorradralley. Ziel dieser ist es, zu gewinnen, Punkte zu sammeln um in Sky-Base aufgenommen zu werden.

Dort herrscht Luxus und Wohlhaben, keiner muss hungern usw. Anders dagegen unten auf der Erde. Diese ist verseucht und zerstört und es gibt nicht wirklich etwas Lebenswertes. Die Jugendlichen haben nur ihre Bykes, die immer weiter vererbt werden. Somit müssen sie an diesen Rennen teilnehmen, um wenigstens etwas Geld zu bekommen. Auch wenn sie dafür mit dem Tod bezahlen müssen. Aber trotzdem ist dies noch besser, als lebenslang in den Minen arbeiten zu müssen. Sie werden wie Spielobjekte dargestellt und die Reichen oben in den Raumschiffen sehen sich dies alles vergnüglich an.

Das Buch selbst war recht spannend und interessant dargestellt. Den Handlungsort fand ich ganz gut. Auch wenn es nur eine Wüste war, konnte ich mir sie sehr genau vorstellen, da der Autor alles extrem detailgerecht beschrieben hatte. Was für mich persönlich nicht so ins Gesamtbild passte, waren die Raumschiffe. Irgendwie störten sie mich und fügten sich nicht wirklich ins Geschehen ein. Gut, irgendeinen Unterschied zwischen Arm und Reich musste es ja geben, dennoch waren diese eher störend für mich.

Der Schluss gestaltete sich dann noch als sehr nervenaufreibend und lässt auf einen Folgeband hoffen. Trotzdem wurden alle meine Fragen beantwortet und ließen es mich mit einem angenehmen Gefühl beenden. Ganz toll fand ich noch die Karte des Rennens in der Wüste am Anfang des Buches. Somit konnte ich genau den Weg verfolgen, denn die Teilnehmen bestreiten mussten.
Der Schreibstil des Autors war sehr prägnant und gewöhnungsbedürftig, aber dennoch fesselnd. Kurze Sätze waren sein Hauptmerk und das Buch ließ sich eigentlich schnell lesen. Die Kapitel wurden auch kurz gehalten und die Schriftgröße gemäß eines Jugendbuches.

Fazit
„Stone Rider“ ließ sich gut und flüssig lesen, war jetzt nicht der absolute Hype, aber dennoch spannend und interessant. Einige Faktoren gabs, die mir persönlich nicht zu gesprochen haben und noch verbesserungswürdig wären, dennoch würde ich gerne weiter lesen. Ich vergebe sehr gute 3,5 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung.

Vielen Dank an den dtv Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
David Hofmeyr wurde in Südafrika geboren und lebt heute in London und Paris. In seinem Hauptberuf arbeitet er in einer bekannten Werbeagentur. Er hat einen Abschluss in Creative Writing for Young People und gehörte zu den Finalisten des Wettbewerbs Undiscoverd Voices 2012.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Rezension: Witch Hunter: Herz aus Dunkelheit - Virginia Boecker




Titel: Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit
Autorin: Virginia Boecker 
Seiten: 384
Verlag: dtv
  Preis: 17, 95 Euro  
Ersterscheinung: 11. 11. 2016
Reihe: Teil 2 von 2






Kurzbeschreibung:
Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?

Meinung:
Nachdem mir ja der erste Teil richtig gut gefallen hat, hab ich mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Jedoch musste ich feststellen, dass mir von den Einzelheiten des ersten Bandes gar nicht so viele in Erinnerung geblieben sind und da die Autorin auf Rückblenden größtenteils verzichtet, hatte ich anfangs schon ein paar kleinere Probleme wieder in die Geschichte zu finden. Vor allem, weil ich den Anfangsteil auch eher etwas gediegen fand und es ein paar Seiten dauerte, bis wirklich Spannung aufkam. 

Doch mit der Zeit hat mich die Atmosphäre im Buch wieder gepackt und mich gut unterhalten. Auch wenn ich dieses Mal den großen Zauber des letzten Bandes ein bisschen vermisst habe. Die magischen Besonderheiten und die tollen Beschreibungen dieser individuell-mittelalterlichen Welt sind nun Rahmenprogramm und ganz selbstverständlich, da der Fokus eher auf dem Training für den großen Endkampf und den Kämpfen allgemein liegt. 

Erneut haben mich vor allem die Charaktere überzeugt und sich in mein Herz geschlichen. Auch wenn Elizabeth teilweise doch recht stur ist und denkt, dass sie alles besser weiß, mag ich sie echt gerne. Ihr Mut und ihre Menschlichkeit machen sie zu etwas Besonderem. 

Es gibt im Buch extrem viele tolle Nebencharaktere. Egal, ob das die bereits bekannten, wie Fifer oder der Wiedergänger Skyler sind, oder neue Figuren, wie die taffe und schlagfertige Magierin Keagan oder der alte König Malcom, der eine interessante Entwicklung durchmacht. Eine große Veränderung ist auch bei John unumgänglich, doch leider erstmal keine positive. Das Stigma beeinflusst ihn mehr und mehr und er wird zum richtigen Arsch, aber Elizabeth wäre nicht sie, wenn sie keinen Ausweg finden würde. 

Der Handlungsverlauf ist recht spannend und stimmig und es gibt auch ein paar kleinere, aber durchaus interessante Wendungen und Überraschungen. Auch wenn die Grundstimmung dieses Mal durch die vielen Kämpfe und Johns Veränderung noch düsterer ist, gibt es doch auch zwischenzeitlich wieder ein paar humorvolle oder emotionale Szenen, die perfekt ins Buch passen. So lässt sich die Geschichte, dank des jugendlich-leichten und lebendigen Schreibstils, auch wieder sehr schnell lesen.

Im Showdown gipfelt die Spannung dann, genau wie es sein sollte. Hier gibt es einige Gänsehautmomente und das Ende ist zufriedenstellend.

Fazit:
Auch wenn ich diese Fortsetzung nicht ganz so gut fand, wie Teil 1, bin ich doch mit dem Abschlussband zufrieden. Nach ein paar kleinen Anfangsschwierigkeiten gab es eine unterhaltsame und atmosphärische Handlung, tolle Figuren und Charakterentwicklungen und einen spannenden Showdown mit zufriedenstellendem Ende.
 Herzlichen Dank an den dtv-Verlag für das Leseexemplar.

Infos zur Autorin (Quelle: dtv-dasjungebuch.de):
Virginia Boecker hat ihren Abschluss in Englischer Literatur an der University of Texas gemacht. Sie lebte vier Jahre in London, während der sie sich auf jedes kleinste Detail zur mittelalterlichen Geschichte Englands gestürzt hat, die die Grundlage für "Witch Hunter", ihren ersten Roman, bildet.

Infos zur Reihe:
1. Witch Hunter *klick zu meiner Rezension*
2. Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

Montag, 5. Dezember 2016

Rezension: Pala 3: Verlorene Welt - Marcel van Driel





Titel: Pala - Verlorene Welt
Autor: Marcel van Driel
   Seiten: 336 
Verlag: Oetinger TB
   Preis: 12, 00 € 
Ersterscheinung: 14. 10. 16
  Reihe: Teil 3 von 4?
*klick zur Verlagsseite* 





Kurzbeschreibung:
Wenn ein Spiel Realität wird und die Welt bedroht. Iris darf die Insel Pala zum ersten Mal verlassen und wird von Mr Oz auf eine riskante Mission geschickt. Zusammen mit Alex soll sie Computersysteme hacken. Denn Mr Oz steht kurz vor dem Ziel – schon bald will er die Welt beherrschen. Wird es Iris mit Hilfe ihres Bruders Justus gelingen, ihn zu stoppen? Und auf wessen Seite steht Alex, der Sohn von Mr Oz und der Junge, in den Iris verliebt ist?

Meinung:
So, da ist er nun, der vermeintliche Abschlussband der Trilogie. Vermeintlich, weil die Reihe eigentlich als Trilogie geplant war und der Autor selbst im Schlusswort auch schreibt, dass er mit der Geschichte fürs erste fertig ist, aber Teil 4 „Pala – Zeit des Verrats“ schon bestätigt wurde und auch schon ein Cover hat. Nur das Erscheinungsdatum fehlt noch, aber naja, das wird schon noch kommen.

Aber zurück zu diesem 3. Teil der Reihe. Er beginnt, wie sein Vorgänger, mit einer kurzen und doch prägnanten Zusammenfassung des bisher Geschehenen.  Das fand ich auch dieses Mal wieder extrem toll, da es die Erinnerungen auf einen Schlag komplett zurück bringt und ich würde mir solche Zusammenfassungen wirklich öfter bei Reihenfortsetzungen wünschen.

Gut gefallen hat mir, dass wir mehr zu den Hintergründen und Absichten von Mr Oz erfahren, jedoch war wenig wirklich Überraschendes dabei. Aber auch andere offene Fragen werden beantwortet und so kommt auch etwas Licht ins Dunkel wie Justin in die Sache geraten ist, wie er von Pala fliehen konnte oder auch, wieso Fiber bisher immer so hinter Mr Oz stand. 

Generell ist dieser 3. Band wieder sehr actionreich und rasant. Dabei gibt es auch einige interessante Wendungen, aber irgendwie ist vieles wieder mal recht weit hergeholt. Das überrascht jetzt nicht, da es in den Vorgängern ja auch schon so war, aber dieses Mal hat mir der bisherige Charme dabei ein bisschen gefehlt. Es passiert alles auf Biegen und Brechen, dabei hätte ich mir doch gewünscht, dass noch ein bisschen mehr hinterfragt wird bzw. dass die Emotionen hinter den Taten noch deutlicher werden.   Denn dieser Teil wirkt schon sehr strikt und kalt. Dabei meine ich jetzt nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Iris und Alex, sondern auch die meisten anderen emotionalen Beziehungen zwischen den Figuren oder ihre Gedanken. 

Auch gab es für mich dieses Mal keine so großen Charakterentwicklungen wie in den Vorgängern. Klar, Iris zeigt ihren starken Willen und schreckt nun vor fast nichts mehr zurück, aber die Entwicklungen haben mich in den vorherigen Bänden mehr berührt, was wahrscheinlich auch mit an den generell etwas spärlichen Emotionen in diesem Teil liegt. 

Der Schreibstil hat mir auch dieses Mal wieder gut gefallen. Die kurzen und prägnanten Sätze lassen sich sehr gut lesen und bringen die Geschichte ausdrucksstark auf den Punkt. Erzählt wird die Geschichte wieder aus verschiedenen Perspektiven in der 3. Person. Die wechselnden Sichtweisen bringen auch dieses Mal wieder ein paar kleine Wissensvorsprünge und werfen vor allem Licht auf die Hintergründe. 

Fazit:
Eigentlich ein solider und unterhaltsamer Abschlussband, auch wenn es jetzt gar nicht mehr der Abschluss ist. Ich wäre mit dem Ende aber recht zufrieden gewesen, auch wenn mich dieser Teil nicht ganz so packen konnte, wie sein Vorgänger. Irgendwie haben dieses Mal ein bisschen die Emotionen und die persönliche Bindung daran gefehlt und auch einige Wendungen fand ich jetzt nicht so überraschend, wie gewohnt. Aber spannend, rasant und zufriedenstellend ist die Geschichte auf jeden Fall, weshalb ich immer noch 4 Buchherzen vergebe.
 Vielen Dank an den Oetinger Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Infos zum Autor (Quelle: Oetinger.de):
Marcel van Driel ist ein niederländischer Autor, der bereits mehr als 50 Kinderbücher geschrieben hat. Er ist für seine temporeichen, spannenden Geschichten bekannt, die oft mit Online-Computerspielen verknüpft sind. Mit der Trilogie "Pala" landete er in den Niederlanden auf Anhieb einen Bestseller-Erfolg. Er lebt in Utrecht, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Wenn er nicht gerade schreibt, spielt er mit seinen Söhnen Computerspiele.

Infos zur Reihe:
1. Pala - Das Spiel beginnt *klick zu meiner Rezension*
2. Pala - Das Geheimnis der Insel *klick zu meiner Rezension*
3. Pala - Verlorene Welt 
4. Pala - Zeit des Verrats (Erscheinungsdatum noch nicht bekannt)

Sonntag, 4. Dezember 2016

*Rezension* Die sieben Königslande von Westeros - Daniel Bettridge




Titel: Die sieben Königslande von Westeros - Der Game of Thrones Reiseführer
Autor: Daniel Bettridge
ISBN: 978-3492281133
Seiten: 352
Verlag: Piper
Ersterscheinung: 4. Oktober 2016
Preis: 15,00 €   Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Faszinierende Landschaften, altehrwürdige Städte, längst vergessene Wunder, die nur darauf warten, entdeckt zu werden – die Sieben Königslande von Westeros sind zweifellos eines der angesagtesten Reiseziele. Kein Wunder, dass sich so viele Invasoren im Laufe der Jahrhunderte auf den Weg dorthin gemacht haben. Und klar, dass noch mehr Touristen ins Land strömen als je zuvor. Dieser Reiseführer führt alle »Game of Thrones«-Fans durch ein Land voller Reichtum an Kultur, atemberaubender Schönheit und Lannister-Gold. Gerade dort, wo sich die Landschaft so schnell ändern kann wie die politischen Machtverhältnisse, bietet der Band eine unverzichtbare Orientierungshilfe: einen Überblick über die Historie des faszinierenden Kontinents, die Top-Ten-Sehenswürdigkeiten von Westeros, praktische Tipps fürs Herumreisen, Essen und Übernachtungen sowie die »Dos and Don'ts« für sicheres Reisen – damit der Kopf möglichst lange auf den Schultern bleibt ...

Meinung
Ich, als großer Game of Thrones Fan, war natürlich total begeistert, als ich auf dieses Werk aufmerksam wurde. Ein kleiner Wermutstropfen: Es ist ein Reiseführer. Bestimmt nicht immer extrem spannend, aber entgehen lassen wollte ich ihn mir auch nicht. Dafür gibt’s jetzt eine etwas andere Rezension…..

Auf den ersten paar Seiten wurde ich in Westeros willkommen geheißen. Es gab ein paar allgemeine Informationen über Regierung, Wirtschaft, Religion usw. Dann gings los und die einzelnen Landabschnitte wurden jede einzeln erklärt.

  1. Der Norden
  2. Die Flusslande
  3. Die Eiseninseln
  4. Die Weite
  5. Das Grüne Tal von Arryn
  6. Die Westlande
  7. Die Kronlande
  8. Die Sturmlande
  9. Dorne
10. Jenseits der Meerenge

In jedem Abschnitt wurden die Städte oder Burgen usw.  immer in der gleichen  Reihenfolge beschrieben. Dabei gab es immer nützliche Hinweise, was man unbedingt besuchen sollte usw..  Beginnend bei den Highlights, Nützliches für die Reise, Sitten, Beste Reisezeit, Berühmte Einwohner, Anreise, Gefahren, Schlafen, Essen und Trinken und Top-Erlebnisse. Somit hatte ich von jedem Ort eine genaue Vorstellung, wie er aussieht und was man machen kann.

Der Aufbau an sich war ja recht witzig, aber dann nach der Mitte des Buches irgendwie etwas langatimg, da es immer das Gleiche war. Dennoch fühlte ich mich für einen fiktiven  Reiseführer angenehm unterhalten und konnte mir manchmal sogar ein Schmunzeln nicht verkneifen. Hin und wieder hätte ich mir aber vielleicht ein paar Bilder gewünscht, damit die Beschreibungen noch greifbarer gewesen wären.

Am Ende wurde dann noch eine Karte von Westeros abgedruckt, sodass man sich auf keinen Fall verlaufen kann.

Fazit
Als Game of Thrones Fan sollte man dieses Buch unbedingt besitzen und zu seiner Sammlung dazustellen. Ich fühlte mich beim Lesen ganz in diese Welt katapultiert und würde manche Orte gerne wirklich mal besuchen. Der Aufbau des Ganzen war dann aber immer das Gleiche und deshalb manchmal ein bisschen langatmig. Dennoch vergebe ich noch 4 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung für Fans.

Vielen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Daniel Bettridge ist selbsternannter Popkultur-Süchtiger. Als Journalist widmete er sich Kino und TV für The Guardian, The Times und das New York Magazine. Er ist Comicsammler, Fantasyfan und Gamer. Mit seinem Reiseführer zum Schauplatz des Serienhits »Game of Thrones« erfüllte er sich den Traum, Westeros näher kennenzulernen als jeder andere vor ihm.