Montag, 22. Mai 2017

*Rezension* Das Spiel: Tod - Jeff Menapace




Titel: Das Spiel - Tod
Autor: Jeff Menapace
ISBN: 978-3453677098
Seiten: 336
Verlag: Heyne Hardcore
Ersterscheinung: 10. April 2017
Teil: 3 von 3
Preis: 9,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Die Lamberts sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch. Liebevolle Eltern, entzückende Kinder. Doch nach der grauenvollen Begegnung mit drei Psychopathen ist für die Lamberts nichts mehr wie zuvor. Sie haben überlebt ― aber es gibt noch ein letztes Spiel, das gespielt werden muss. Für den Meister dieses Spiels ist es die Krönung seines perfiden Schaffens … für die Lamberts die pure Hölle!

Meinung
Endlich sind wir beim dritten und letzten Teil der Spiel-Trilogie angekommen. Die ersten beiden Bände haben mich ja fasziniert und somit war ich ganz gespannt auf den Abschluss der Reihe. Kleine Mängel gab es ja bei seinem Vorgänger und ich hoffte, es würde ein würdiges Ende geben.

Nach den ersten paar Seiten war ich wieder mitten in der Geschichte drin. Es geschahen gleich zwei Morde und überraschender Weise war Monica (die Schwester der Fannelli Brüder) doch nicht tot und sinnierte auf Rache. Aber ich merkte schon, dass es diesmal nicht so spannend begann, wie bei den anderen. Der Anfang zog sich etwas, vor allem weil eine neue Figur hinzukam, die meiner Meinung nach völlig unnötig war. Der Hauptaugenmerk lag diesmal auch nicht bei der Familie Lambert, sondern bei Domino. Die Lamberts rückten ziemlich in den Hintergrund, was schon etwas schade war.

Wie gesagt, langsam baute sich Spannung auf und hatte ihren Höhepunkt dann im letzten Drittel des Buches. Da dann aber richtig. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und war ganz hibbelig, wie es ausgehen würde. Und da gab es dann wieder ein Problem. Das Ende wurde zu schnell abgekanzelt und vermasselte ein erwünschtes geniales Finale. Puh, das tat weh…..

Die Charaktere selbst erschienen mir in diesem Werk eher flach und lieblos. Auf die liebgewonnenen Figuren wurde kaum Bezug genommen und die „Bösewichte“ kamen nicht so zur Geltung, wie ich es in den Vorgängerbänden gewohnt war. Die Umgebungsbeschreibungen dagegen waren wieder Klasse. Vor allem die Aufgaben in dem Haus, welche Domino machen musste, wurden sehr ausführlich erzählt.

Fazit
Der letzte Teil der Spiel-Trilogie „Das Spiel – Tod“ war noch etwas schwächer als sein Vorgänger. Es kamen Komponenten hinzu, die unnötig waren und viel Bekanntes rückte in den Hintergrund. Dennoch fand ich die ganze Trilogie überaus lesenswert und kann sie jedem eingefleischten Thriller Fan nur ans Herz legen. Ich vergebe gute 4 von 5 Buchherzen und eine klare Leseempfehlung.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.

Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

Sonntag, 21. Mai 2017

Buch- und Serieneingang

Hallo Ihr Lieben,

heute ist mal wieder Zeit für einen Neuzugänge-Post. Wie immer sind die Titel zu Amazon verlinkt.


Liebe Grüße und schönen Sonntag,

Heike und Steffi



Wir beginnen diesmal mit Geburtstagsgeschenken. Steffi hatte nämlich am Freitag Geburtstag und natürlich konnte ich (Heike) nicht anders, als ihr das Wunschbuch Das Juwel 3 - Der schwarze Schlüssel von Amy Ewing zu schenken. Dazu gabs dann noch die 4. Staffel von Orphan Black, eine ziemlich abgedrehte, aber doch auch fasznierende Serie. 






Weiter gehts mit dem Random House Bloggerportal. Hier erreichte uns Der kleine Laden der einsamen Herzen von Annie Darling (Penguin Verlag), das Hörbuch zu Deathline - Ewig dein von Janet Clark, Die Schule der Nacht von Ann A. McDonald (Penhaligon Verlag) und Niemand wird sie finden von Caleb Roehrig (cbj Verlag).






Dann bekamen wir von HarperCollins Bloggerportal Der Tag, an dem wir dich vergaßen von Diane Chamberlain.




Auch vom Bookspot Verlag bzw. dem Imprint davon haben wir interessante Post bekommen, nämlich Das Wissen des schwarzen Obsidians von Barbara A Ropertz.



Und zum Schluß haben wir auch bei Tauschticket wieder etwas gefunden. Die zweite Staffel von Grimm und Zeitenzauber 3 - Das verborgene Tor von Eva Völler durften einziehen.







Freitag, 19. Mai 2017

*Rezension* Selkie - Antonia Neumayer




Titel: Selkie
Autor: Antonia Neumayer
ISBN: 978-3453317994
Seiten: 512
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 10. April 2017
Preis: 12,99 €  broschiert

Kurzbeschreibung
Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Meinung
Selkie ist das erste Buch der jungen Autorin Antonia Neumayer und ich finde, sie hat es ganz gut gemacht. Auffallend ist vor allem das wunderschöne Cover und auch der ansprechende Klappentext deuten auf einen tollen Roman hin.

Wir befinden uns in der Sagenwelt der Selkies. Mal ganz andere Fabelwesen, nicht immer nur Feen, Hexen und Vampire. Der Einstieg war ganz gut, es begann mit einem Prolog, der schon etwas Einblick ins Geschehen gab. Dann gings langsam los, wie gesagt sehr langsam. Es gab viel Vorgeplänkel und eine erwünschte Spannung kam nicht richtig auf. Dadurch entstanden einige Längen und bei so einem Wälzer (über 500 Seiten) ist dies für den Anfang nicht gerade leicht.

Die Handlung selbst ist teils geheimnisvoll, aber auch etwas verwirrend. Mich störte das immer Hin und Her der Parteien und das doch extrem rüpelhafte Verhalten einiger Figuren. Genau deswegen konnte ich keinen so richtig ins Herz schließen. Sie erschienen mir extrem naiv, unentschlossen und gewaltbereit. Es herrschten sehr oft Stimmungsschwankungen, welche dann auch bis ins kleinste Detail erörtert wurden.  Das Setting dagegen fand ich klasse. Schottland und seine Mythen. Ein Land, das ich gerne selber einmal besuchen möchte. Hierzu passte dann auch die im Buch teilweise düstere Atmosphäre.

Der Schreibstil von Frau Neumayer war locker und einfach zu lesen. Sie hatte die Angewohnheit, alles sehr detailgerecht zu schildern, wobei der Kernpunkt manchmal in Vergessenheit geraten ist. Das Buch ließ sich trotzdem schön lesen, aber ich merkte einfach beim Lesen, die noch etwas vorhandene Unerfahrenheit der Autorin. Mit den Jahren wird sich das bestimmt geben und ich hoffe, ich darf noch mehr von ihr lesen.

Da Ende hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Es war ausreichend, aber für so viele Seiten zu unspektakulär. Außerdem blieben doch ein paar klitzekleine Fragen offen, wodurch ich hoffe, dass es einen zweiten Teil geben wird.

Fazit
„Selkie“ ist ein unterhaltsamer Roman um Fabelwesen, über die es noch nicht so viel zu lesen gibt. Düstere Atmosphäre, leider zu flache Charaktere, aber ein tolles Setting. Für ein Erstlingswerk in diesem Alter trotzdem gut. Ich vergebe sehr gute 3 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplares.


Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Antonia Neumayer wurde 1996 in München geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie verschiedene Praktika, u.a. in den Bavaria Filmstudios, und studiert inzwischen Germanistik und Theaterwissenschaften in München. Ihre große Leidenschaft gehört jedoch der Fantastik. Bereits als Kind dachte sie sich Geschichten und Abenteuer für ihre Freunde aus. Sie schrieb mehrere Kurzgeschichten, bevor sie mit Selkie ihren ersten Roman verfasste. Die Autorin lebt in der Nähe von München.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Top Ten Thursday #56 - Wunschlistenarlam!

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday. Wie immer wird die Aktion von Steffis Bücher Bloggeria veranstaltet und es geht darum, Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen. Wenn ihr auch mitmachen möchtet, könnt ihr gerne bei Steffi vorbeischauen.


Das Thema für diese Woche lautet:
 
10 Bücher von deiner Wunschliste 



Auch wenn wir im Moment versuchen uns mit neuen Büchern ein bisschen zurückzuhalten, sind unsere Wunschlisten natürlich trotzdem groß. Deshalb ist uns der TTT heute sehr einfach gefallen und wir haben einfach eine Auswahl daraus getroffen, meist Fortsetzungen oder Reihenabschlüsse. 
Die obere Reihe zeigt meine (Steffis) Wünsche und die untere Heikes.

Die Links bei den Titeln führen euch direkt zu Amazon, damit ihr euch bei Interesse gleich näher über das Buch informieren könnt.
- Mein bester letzter Sommer - Anne Freytag
- Aquila - Urusla Poznanski
- Evolution 3: Die Quele des Lebens - Thomas Thiemeyer

Was sagt ihr zu unserer Auswahl? Steht das ein oder andere Buch auch auf eurer Wunschliste?



Das Thema für nächste Woche lautet: 
10 Bücher, deren Titel mit einem "K" beginnen

Liebe Grüße,
Steffi und Heike

Dienstag, 16. Mai 2017

Rezension: Auf immer gejagt - Erin Summerill




Titel: Auf immer gejagt
 Autorin: Erin Summerill
 Seiten: 416
Verlag: Carlsen
Preis: 19,99 €
Ersterscheinung: 28. 04. 2017
Reihe: Teil 1 von 3?







Kurzbeschreibung:
Im Wald kennt Tessa sich aus, er ist ihr Zuhause. Im Dorf jedoch wird sie nur geduldet, obwohl ihr Vater Saul der Kopfgeldjäger des Königs ist. Denn ihre Mutter beherrschte Magie, und die ist in Malam verboten. Als Saul getötet wird, hat die junge Fährtenleserin nur eine Chance auf ein sicheres Leben: Sie muss im Auftrag des Königs den angeblichen Mörder jagen – Cohen, der Gehilfe ihres Vaters. Der Junge, den sie heimlich liebt! Tessas besondere Gabe sagt ihr, dass Cohen schuldig ist. Aber ihr Herz spricht eine andere Sprache.

Meinung:
Das ansprechende Cover, die interessante Kurzbeschreibung und natürlich die tolle Aktion vom Verlag haben meine Neugier auf das Buch definitiv geweckt.

Und ich muss auch sagen, dass ich sehr gut und schnell in die Geschichte gefunden habe. Die von der Autorin erschaffene Welt in mittelalterlich angehaucht und mit feiner Fantasy durchzogen. Die Mischung finde ich gut und zumindest anfangs ist die Beschreibung sehr bild- und detailreich, weshalb ich mich gleich angekommen gefühlt habe. Ich konnte Malam und Tessa vor mir sehen und mich mit ihr zusammen auf ihr Abenteuer begeben um ihr Leben zu retten und den Mörder ihres Vaters zu finden. 

Auch später fand ich den Schreibstil immer noch flüssig und gut lesbar, wenn auch nicht mehr ganz so detailliert und mitreißend. Doch auch die Erzählweise mit geschickt platzierten Rückblenden fand sehr gut gewählt.

Die Grundgeschichte hat mir eigentlich super gefallen und vor allem in der ersten Hälfte, in der zwar nicht besonders viel passiert, aber die Atmosphäre stimmt, hatte ich viel Spaß beim Lesen. Danach hat es sich die Autorin manchmal ein bisschen einfach gemacht. Einige Wendungen fand ich gut gelungen und spannend, andere leider etwas vorhersehbar und manche leider auch ein bisschen zu konstruiert um zu 100 Prozent zu überzeugen. Generell hat sie manche Sachen einfach ein bisschen zu schnell und einfach abgehandelt und ist für meinen Geschmack teilweise nicht mehr genug ins Detail gegangen. 

Auch der Showdown ging viel zu leicht von der Hand, weil die Autorin sich keine Zeit mehr für ihren Spannungsbogen genommen hat, sondern das Buch mit offengebliebenen Fragen für die Fortsetzung beenden wollte. Zumindest kam dieses Gefühl ein bisschen bei mir auf und das fand ich etwas schade. 

Doch auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe, hat mir doch auch einiges an der Idee, dem Plot und vor allem den Charakteren gefallen.

Denn auch wenn Tessa mich mit ihrer Sturheit manchmal ein bisschen genervt hat, konnte ich mich gut in ihr Leben und ihr Misstrauen hineinversetzen. Sie hatte kein leichtes Leben und der Verrat ihres besten Freundes hat es natürlich noch schlimmer gemacht. Insgesamt mochte ich ihre kluge, mutige und tapfere Art und vor allem ihre Gabe fand ich ziemlich interessant und hilfreich.

Auch Cohen mochte ich eigentlich ganz gerne, auch wenn ich seinen Grund für den Weggang nur immer schwer verdauen konnte. Er kümmert sich einfach um seine Lieben und schießt dafür auch mal übers Ziel hinaus. Ich glaube, dass er durchaus noch ein paar Geheimnisse hat und bin gespannt, wie er sich in der Fortsetzung entwickeln wird.

Gut haben mir auch die Nebencharaktere gefallen. Sie hatten alle etwas Besonderes und wurden real und vielschichtig beschrieben.

Die Liebesgeschichte fand ich vom Prinzip schon in Ordnung, auch wenn mir die vielen Andeutungen in allen unpassenden Situationen manchmal ein bisschen zu viel waren. 

Fazit:
Ein solider und zumindest in großen Teilen gut erarbeiteter Auftaktband. Vor allem der Anfang mit der Beschreibung der Welt, die Grundidee und die Charaktere haben mir gut gefallen, den Handlungsverlauf fand ich manchmal ein bisschen zu einfach und zu konstruiert und das Ende war doch etwas lasch. Generell hatte ich beim Lesen aber Freude und ich möchte auch wissen, wie es weiter geht, weshalb ich gute 3,5 Buchherzen, mit Tendenz zu 4, vergebe.
Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Infos zur Autorin (Quelle: Carlsen.de):
Erin Summerill, in England geboren, wuchs in Hawaii, Kalifornien und schließlich in Utah auf. Sie studierte Literaturwissenschaft an der Brigham Young University in Salt Lake City, begann zu schreiben und wurde Hochzeitsfotografin.