Montag, 15. Juni 2015

*Rezension* Die Stadt der träumenden Bücher - Walter Moers



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Titel: Die Stadt der träumenden Bücher
Autor: Walter Moers
ISBN: 978-3492246880
Seiten: 480
Verlag: Piper
Ersterscheinung: 1. Oktober 2007
Preis: 12,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher … Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!

Meinung
Ohje, eigentlich gibt es ja von diesem Buch nur super tolle Bewertungen und alle sind begeistert davon. Leider gehöre ich wahrscheinlich zu den wenigen, die mit diesem Buch überhaupt nicht klar kamen. Ich weiß eigentlich auch nicht ganz genau warum, aber das Buch versetzte mich einfach nicht in Gute-Lese-Laune-Stimmung.

Ich fühlte mich schon auf den ersten Seiten richtig unwohl, was wohl daran lag, das so viele verschiedene und außergewöhnliche Charakteren auf einmal auf mich einprasselten. Die Namen konnte ich mir sowieso nicht merken und demnach tat ich mich schwer, alle auseinander zu halten. Auch erschienen sie mir flach und nichtssagend. Die Umgebungsbeschreibungen waren etwas besser. Ich konnte mir fast alles bildlich vorstellen, wenn ich es aber auch an einigen Stellen nicht gemocht hätte.

Der Schreibstil des Autors sagte mir auch nicht wirklich zu. Viele lange Schachtelsätze verzögerten meinen Lesefluss und es wurde an einigen Stellen ganz schön langatmig.  Alles wirkte auf mich übertrieben und teilweise sogar kitschig.

Das Ende war naja und leider weiß ich auch nicht mehr was ich hier in meine Rezi schreiben soll, da ich, zu meiner Schande, dieses Buch nicht mehr in die Hand nehmen werde und auch den zweiten Teil unbeachtet bleiben lasse.

Cover
Das Cover weckt ja schon die Lust darauf es zu lesen. Leider gibt’s aber auch Bücher, die hinter dem Buchdeckel dann doch nicht so toll sind.

Fazit
„Die Stadt der träumenden Bücher“ ist definitiv nichts für mich gewesen. Mir fehlte Spannung und eigentlich alles andere drum herum auch. Deshalb vergebe ich diesmal auch nur 2 von 5 Buchherzen und leider keine Leseempfehlung.


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
Er ist der geistige Vater von "Käpt'n Blaubär" und "Kleines Arschloch". Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, hat weder Kunst studiert noch eine grafische Ausbildung genossen. Dennoch gehört er seit 1985 zu den besten deutschen Comicautoren. 1994 erhielt er für das Konzept der TV-Sendung "Käpt'n Blaubärs Seemannsgarn" den renommierten "Adolf-Grimme-Preis". Im gleichen Jahr bemühte sich das Landesamt für Jugend und Soziales, eines der "Kleines-Arschloch"-Bücher auf den Index zu setzen. Ohne Erfolg. Mittlerweile hat sich der Zeichner mit Werken wie "Die Stadt der träumenden Bücher" auch als Autor von Romanen und Erzählungen etabliert. Die Leser lieben seine Geschichten aus Zamonien, dem Kontinent der Fantasie - und des Humors, natürlich.

Kommentare:

  1. Hallo Heike,

    Mensch das ist ja sowas von schade! Das Buch gehört definitiv zu meinen liebsten und hat meinen Lesewahn sogar noch angestachelt. Ich mag einfach den Stil von Moers, ich finde ihn sogar genial. Und er liefert den miesesten Cliffhanger überhaupt.
    Er hat mich wirklich gefesselt mit seinem Einfallsreichtum.

    Aber ich kann auch deine Kritik verstehen. Ja es gibt einige Charaktere und Beschreibung. Es ist definitiv kein Buch, das man einfach so weg liest, sondern das einem volle Konzentration abverlangt. Haben dich nicht mal die Buchlinge umstimmen können?

    LG
    Anja

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    1. Hallo Anja,

      nein, leider auch die Buchlinge konnten mich nicht von diesem Werk überzeugen.....wahrscheinlich wirklich nichts für mich.....

      Lg. Heike

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  2. Ach Heike,
    ich glaube das ist so ein typisches Buch, das man entweder liebt oder nicht mit klar kommt. Ich gehöre definitiv der ersten Meinung an, aber ich kann dich schon verstehen. Beim ersten Lesen habe ich es nach 20 Seiten weg gelegt, weil es nichts war.
    Walter Moers hat eben einen sehr speziellen Stil.

    Liebe Grüße,
    Katja :)

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    1. Hallo Katja,

      genau, entweder man liebt es oder eben nicht....ich gehöre leider zur Kategorie oder eben nicht ;-)

      Lg. Heike

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