Donnerstag, 25. Juni 2015

*Rezension* In einer kleinen Stadt - Stephen King



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Titel: In einer kleinen Stadt
Autor: Stephen King
ISBN:  978-3453433991
Seiten: 880
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1. September 2009
Preis: 10,99 €  Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Eine Kleinstadt gerät außer Kontrolle
Der Zugereiste Leland Gaunt eröffnet den Laden „Needful Things“. Die Kunden finden dort Raritäten, mit denen sie ihre geheimen Sehnsüchte und Wünsche erfüllen. Aber alles hat seinen Preis: Neben einer symbolischen Bezahlung verlangt Leland von ihnen, anderen Einwohnern harmlose Streiche zu spielen. Bald schon eskaliert der Spaß, und in Castle Rock herrscht das blanke Chaos ...

Meinung
Endlich kam ich mal wieder dazu, ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren zu lesen. Stephen King, der Meister des Horrors, wartet ja immer mit einem superspannenden und gruseligen Buch auf. Diesmal fehlte mir leider etwas der Kick.

Die Handlung begann schon etwas langatmig. Seite um Seite zogen sich dahin und nichts wirkliches geschah. Ein neuer Laden wurde eröffnet, Kunden kamen und verließen ihn mit einer Ware und einem Aufruf, jemanden einen Streich zu spielen. Diese Ware veränderte die Menschen aber und es gab nur noch Misstrauen, Wut, Hass und Verzweiflung. Dies alles artete aus und die Einwohner brachten sich gegenseitig um. Gruselig war das Ganze ja schon, vor allem weil niemand darauf kam, dass sie eigentlich manipuliert wurden.

Viele Charakteren flossen in die Geschichte ein und über aus keinem wurde ich so richtig schlau. Ich erhielt nicht viele Informationen von ihnen und durch die Vielzahl kam ich dann manchmal ganz schön durcheinander. Zu keiner konnte ich eine Verbindung aufbauen. Die Umgebungsbeschreibungen waren ganz gut, ich konnte mir alles genau bildlich vorstellen.

Das Ende war dann doch etwas zu an den Haaren herbeigezogen. Leider nicht King würdig. Eher erschien es mir so, als wollte er das Buch nur noch fertig bringen. Es drehte sich alles nur noch um Mord und Totschlag und ich kam mir so vor, als wenn die ganze Kleinstadt nur sinnlos ausgerottet wurde. Ich muss gestehen, dass dies bis jetzt mein schlechtester Roman von Stephen King war. Dennoch bleibe ich ein großer Fan von ihm.

Der Schreibstil war ganz ok, flüssig, leicht und mit Spannung behaftet.  Auch die Kapitellängen und die Schriftgröße waren normal.

Cover
Naja, wahrscheinlich nicht eines meiner Lieblingscover, aber eben King mäßig. Muss man mögen.

Fazit
„In einer kleinen Stadt“ konnte mich nur bedingt überzeugen. Spannung war da, aber leider auch viel Unrealistisches und wirres. Hierfür vergebe ich gerade noch 3,5 von 5 Buchherzen und eine bedingte Leseempfehlung.


Infos zum Autor: (Quelle Amazon)
"Carrie", "The Shining", "Misery" - es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, "Carrie", erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

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