Titel: Stigmata - Nichts bleibt verborgen
Autor: Beatrix Gurian
ISBN: 978-3401069999
Seiten: 384
Verlag: Arena
Ersterscheinung: Mai 2014
Preis: 16,99 € gebunden
Kurzbeschreibung
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält
Emma von einem unbekannten Absender eine alte
Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt
ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu
suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden,
das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort
stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der
Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich
die mysteriösen Zwischenfälle …
Meinung
Da meine Freundin so sehr von diesem
Buch geschwärmt hat und der Klappentext auch sehr ansprechend war,
mußte ich das Buch natürlich auch lesen.
Der Einstieg fiel mir dann aber doch
etwas schwer, die Story begann zwar spannend und interessant, sprang
aber in der Zeit (wochenweise) hin und her. Dies war für mich etwas
verwirrend und gewöhnungsbedürftig. Trotzdem fesselte mich das Buch
und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Autorin führte mich geschickt
immer wieder in Sackgassen, bis zum Schluß blieb mir der Täter
unbekannt und ich verdächtigte jeden einmal. Dies gefiel mir ganz
gut, dadurch wurde es noch interessanter und irgendwie
undurchschaubarer. Außerdem baute Frau Gurian viele Rückblicke in
die Vergangenheit mit ein. Somit konnte ich mich noch besser
hineinversetzen. Auch wurden im Laufe des Buches immer wieder
Tagebucheinschübe abgedruckt, welche anfangs für mich nicht klar
waren, wer sie schrieb. Dies klärte sich dann aber gegen Ende auf.
Ich denke dieses Werkt lebt von den
vielen Emotionen die die Autorin eingebaut hat. Vorallem Angst,
Schmerz und Trauer überflossen mich und hinterliesen teils einen
beklemmenden und gruseligen Nachgeschmack. Ein Beispiel dafür wären
die Szenen im Keller. Mehr darüber verrate ich nicht.
Die Charakteren erschienen mir als sehr
stark und aussagekräftig. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und
die Story mitleben. Die Handlung selbst wird aus Sicht von Emma in
der Ich-Perspektive dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und
leicht zu lesen, ich hatte das Buch mit den 384 Seiten schnell durch.
Auf jeden Fall ist dieses Jugendbuch nicht nur für Jugendliche,
sondern auch für Erwachsene ein wahres Leseerlebnis.
Cover
Welch ein wunderschönes Cover. Farb-
und Titelwahl passen perfekt zum Inhalt und ich finde das Silber
darauf einfach klasse und auf jeden Fall ein Hingucker.
Fazit
„Stigmata“ ist ein tolles Buch mit
viel Spannung und vielen Emotionen. Ich konnte es nicht mehr aus der
Hand legen, so fesselte es mich. Darum bekommt es auch von mir 4 von
5 Buchherzen und ein klare Leseempfehlung an jedes Alter.
Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Beatrix Mannel studierte Theater- und
Literaturwissenschaften in Erlangen, Perugia und München. Danach
arbeitete sie zehn Jahre als Redakteurin beim Fernsehen. Seitdem
schreibt sie Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die in
mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden. Für ihre aufwändigen
Recherchen reist sie um die ganze Welt. Außerdem unterrichtet sie
kreatives Schreiben für alle Altersstufen. Sie lebt mit ihrer
Familie in München.
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