Samstag, 10. Dezember 2022

Rezension: Banshee Blues: Der Fluch der Todesfeen - Nina Blazon

Titel: Banshee Blues - Der Fluch der Todesfeen
   Autorin: Nina Blazon
  Seiten: 416
Verlag: cbj
Preis: ebook: 12,99 €, HC: 20,00 €
Ersterscheinung: 01. 10. 2022
Reihe:
Nein
 
 
 

Kurzbeschreibung:Die 19-jährige Dee arbeitet in Helsinki als Tontechnikerin und Songwriterin. Musik ist ihr Leben! Sie hat das perfekte Gehör und eine kraftvolle Singstimme. Doch niemand darf ihren Gesang jemals hören, nicht einmal ein lauter Ruf darf ihr entschlüpfen. Denn Dee entstammt einer alten Linie von Todesfeen. Natürlich hat sie ständig Angst um ihren Freund Arvo, und ist vorsichtiger denn je. Doch sie muss bald erkennen, dass es eine Gefahr gibt, die sie nicht kontrollieren kann. Ein Geist ist Arvo auf den Fersen – mit einer perfiden Strategie: Er will ihr offenbar das nehmen, was sie am meisten liebt. Was steckt nur hinter diesen Angriffen? Und wird es Dee gelingen, ihre Liebe zu beschützen?

Meinung: 

Cover und Kurzbeschreibung haben mich sofort angesprochen, vor allem das Thema der Todesfeen, da ich über diese noch nicht so viel gelesen habe.

Ich habe mich auch sofort in der Geschichte angekommen gefühlt. Dee ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ihr Leben so leben möchte, wie sie es sich vorstellt und nicht, wie andere ihr das vorschreiben. Dabei vertritt sie aber trotzdem wichtige und tolle Werte und schaut auch auf andere. Aber auch die meistens anderen Figuren fand ich richtig authentisch und lebendig, ich konnte sie mir sofort vorstellen und habe sie gern begleitet. Vor allem fand ich die geheimnisvolle Seite einiger Figuren richtig gut erarbeitet. So war man sich bei einigen bis zum Ende nicht sicher, auf welcher Seite sie stehen und welche Absichten sie wirklich verfolgen.

Auch das Setting und die Umgebungsbeschreibungen haben mir gut gefallen und fand ich sehr anschaulich beschrieben.Nicht nur die Einblicke in die skandinavischen Städte, die wir im Verlauf der Handlung besuchen, sondern auch die mystischen Gegebenheiten und Hintergrundinfos zu den Banshees und Bansheenys. Auch wenn ich finde, dass hier leider nicht das komplette Potential genutzt wurde. Es gibt zwar einige interessante Infos und für die Geschichte war es auch ausreichend, aber da wäre wirklich noch viel mehr möglich gewesen.

Die Handlung an sich fand ich auch ganz interessant. Vor allem der Aufbau zu Beginn hat mir richtig gut gefallen, auch wie sich das mit dem Geist entwickelt. Aber je länger die Suche der beiden geht, desto mehr unlogische Stellen haben sich eingeschlichen, die zwar in der Gesamtbetrachtung kaum ins Gewicht fallen, aber mit der Zeit eben doch aufgefallen sind. Da hätte man die Suche vielleicht etwas verkürzen und dafür noch mehr Fokus auf die Banshees legen können.

Das Ende war zum einen doch recht überraschend, zum anderen aber auch irgendwie absehbar. Insgesamt fand ich es aber doch recht stimmig. Richtig gut hat mir gefallen, dass die Liebesgeschichte einen viel kleineren Raum eingenommen hat, als ich das von der Kurzbeschreibung her vermutet hatte. Es steht also das Abenteuer und nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, genauso wie ich es mag.

Fazit:

Eine interessante Geschichte, die authentische und lebendige Figuren, ein spannendes Setting und tolle Umgebungsbeschreibungen, sowie einen unterhaltsamen Plot mit etwas Mystik und einigen Gefahren bietet. Gut gefallen hat mir, dass das Abenteuer und nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund stand. Kritik gibt es dafür, dass nicht das ganze Potential zu den Todesfeen genutzt wurde und es am Ende auch ein paar unlogische Stellen gab. Insgesamt habe ich mich aber wirklich gut unterhalten gefühlt und bin nur so durch die Geschichte geflogen, weshalb ich solide 4 Buchherzen vergebe. 
Vielen Dank an den Cbj Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.


Infos zur Autorin (Quelle: penguinrandomhouse.de):
Nina Blazon, geboren in Koper bei Triest, las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während ihres Germanistik-Studiums. Ihr erster Fantasy-Jugendroman wurde mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Preise erhalten, zuletzt 2016 den Seraph für »Der Winter der schwarzen Rosen«. Die erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.



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Donnerstag, 8. Dezember 2022

Top Ten Thursday #332 - gelesene Wälzer

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.

Das Thema für diese Woche lautet:
 
Zeige uns die 10 dicksten Bücher, die du in diesem Jahr gelesen hast
 

Das wird keine besonders hervorstechende Liste, da ich kein großer Fan von Wälzern mehr bin. Wenn ich so dicke Bücher in die Hand nehme, werde ich erstmal etwas abgeschreckt. Ich lese es natürlich trotzdem, wenn es mich interessiert, aber ich überlege bei Wälzern doch schon 2 oder 3 mal, oder hör sie oft auch mal als Hörbuch. 

So ist es auch bei meinen dicksten Büchern in diesem Jahr, Crescent City und Das Reich der sieben Höfe 5 habe ich beide als Hörbuch gehört, da ich die Bücher aber in meiner normalen Statistik mitzähle und es für mich auch als gelesen gilt, sind sie heute trotzdem dabei. 

Meine Lieblingslänge von Büchern pendelt sich so zwischen 300 und 500 Seiten ein. Somit überrascht es wohl nicht, dass die meisten meiner dicksten Bücher im über 500er Bereich zu finden sind. 
 
Die Titel sind zur jeweiligen Rezension verlinkt.
- Crescent City 2: Wenn ein Stern erstrahlt - Sarah J. Maas - 912 S.
- Tom Babylon 4: Violas Versteck - Marc Raabe - 624 S.
- Das geheime Band - Rachael English - 576 S.

- Der Schlüssel der Magie 2: Der Meister - Robert Jackson Bennett - 576 S.
- The Age of Darkness 3: Das Ende der Welt - Katy Rose Pool - 560 S.
- Der Unbekannte - Christine Band - 544 S.
- Die Kane-Chroniken 2: Der Feuerthron - Rick Riordan - 528 S.
 
 
Wie steht ihr zu Wälzern?


Das Thema für nächste Woche lautet:
Welche 10 Autoren habt ihr 2022 neu für euch entdeckt, die euch mit ihren Geschichten begeistern konnten
 
Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 6. Dezember 2022

Rezension: Amissa 3: Die Überlebenden - Frank Kodiak

 Titel:  Amissa - Die Überlebenden  
Autor: Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann
   Seiten: 416 
Verlag:  Droemer TB
    Preis: 11,99 €  
Ersterscheinung: 02. 11. 2022
  Reihe: Teil 3 von 3
 
 
 

Kurzbeschreibung: 

Der Kampf gegen das organisierte Verbrechen fordert Opfer, auch von Privatermittlerin Rica Kantzius. Sie muss die Urne ihres Mannes Jan zu Grabe tragen und zerbricht fast an ihrem Schmerz. Der Wunsch nach Rache und Gerechtigkeit hält sie jedoch aufrecht. Gerechtigkeit für die überlebenden Frauen und Mädchen, die von Menschenhändlern monatelang in einem unterirdischen System gefangen gehalten wurden. Rache für das, was man ihr angetan hat. Niemals dürfen die Verbrecher ungestraft davonkommen. Doch es fehlen Beweise, und die Hintermänner versuchen alles, um ihre Spuren zu verwischen, schrecken dabei auch vor Mord nicht zurück. Um sich und ihre Mitstreiter zu schätzen und die mafiösen Machenschaften hinter Amissa – eine nach vermissten Personen suchende Organisation – zu enttarnen, entwickelt Rica einen finalen und extrem riskanten Plan.

Meinung:

Nach dem eher offen gehaltenem Ende von Teil 2, hat mich dieser Klappentext regelrecht schockiert. So startet die Geschichte vier Wochen nach Ende von Band 2 auch erstmal mit viel Trauer und Unglauben, vor allem auch weil die flüchtenden Frauen in Begleitung von Kommissarin Maja Krebsfänger gleich wieder Probleme bekommen.

Auch dieses Mal gibt es wieder viele verschiedene Perspektiven. Neben der Haupterzählung gibt es auch Rückblenden in die Vergangenheit die mit „Damals“ überschrieben sind und sich mit Jungen in einem rumänischen Kinderheim beschäftigten. Außerdem die Sicht von Hans Zügli, dem Unternehmer, der Amissa nach dem Verschwinden seines Sohnes gegründet hat und von dem bisher nicht klar war, ob und wenn ja wie, er in die Machenschaften von Missing Order verstrickt ist.

Die Handlung ist erneut spannend, temporeich, brutal und von Verlusten geprägt, aber gleichzeitig spielen zwischendurch auch positive Emotionen eine Rolle. Zusätzlich gibt es auch mehr zu den Hintergründen und zu den Charakteren zu erfahren, so lernen wir z.B. auch einen Teil von Ricas Familie kennen. Und das beste daran ist, dass es nun endlich Antworten und Verbindung zu den Vorgängern gibt. Dabei wäre es wohl besser die Reihe recht nah hintereinander weg zu lesen, damit man auch wirklich alle Zusammenhänge herstellen kann, aber auch so fand ich es größtenteils zufriedenstellend und passend. Ein paar mehr Infos über den perfiden Drahtzieher hätte ich mir zwar schon noch gewünscht, aber es war schon ok so.

Der Schreibstil ist wie gewohnt mitreißend und schonungslos, durchzogen von den passenden hoffnungsvollen Momenten.

Einzig das Cover finde ich leider nicht schön. Da das A die gleiche Farbe hat, wie der Hintergrund, passt es nicht zu den anderen beiden Teilen der Reihe und ich finde es auch nicht so ansprechend.

Fazit:

Ein guter Abschlussband, der die erwarteten Antworten und weitere Einblicke in die Hintergründe liefert, aber auch wieder sehr komplex, temporeich und brutal ist. Man kann den Pageturner kaum aus der Hand legen und trotz weiterer Verluste fand ich das Ende größtenteils zufriedenstellend und passend. Somit vergebe ich gute 4 Buchherzen und eine Leseempfehlung für alle, die komplexe und eher brutale Thriller mögen und den Rat, die Reihe ohne große Pausen dazwischen zu Lesen.
  Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitsstellung des Leseexemplars.


Infos zum Autor (Quelle: droemer-knaur.de):
Frank Kodiak ist das Pseudonym für Andreas Winkelmann, geboren 1968, der bei Rowohlt (rororo) schon etliche Thriller veröffentlicht hat. Mit "Das Haus der Mädchen" stand er monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste, "Die Lieferung" erreichte Platz 1. Schon früh entwickelte er eine Leidenschaft für spannende, unheimliche Geschichten. Bevor er sein erstes Buch veröffentlichte, arbeitete er nach dem Studium der Sportwissenschaften zunächst jedoch als Soldat, Sportlehrer, Taxifahrer, Versicherungsfachmann und freier Redakteur. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Bremen - in einem einsamen Haus am Waldrand.



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Infos zur Reihe: 
1. Amissa - Die Verlorenen *klick zu meiner Rezension*
2. Amissa - Die Vermissten *klick zu meiner Rezension*
3. Amissa -  Die Überlebenden

Samstag, 3. Dezember 2022

Lesestatistik November 22

Schönen Sonnag ihr Lieben!
 
Der letzte Monat diesen Jahres ist schon wieder angebrochen. Jetzt geht es dann wieder super schnell. Nach meiner Auszeit war die Erholung leider nicht ganz so lange präsent, wie ich mir das gewünscht hätte, aber es war deutlich besser, als nur mit normalem Urlaub.
 
Ansonsten war der Monat schnell um, ohne große Besonderheiten. The Voice of Germany hab ich wieder verfolgt und fand die Staffel echt gut. Außerdem hab ich beide Teile von Kingsman geschaut. Erst dachte ich, das ich das nicht bis zum Ende gucken werde, aber irgendwie fand ich es doch unterhaltsam, trotz der eigenartigen Mischung von Action und Humor.  

Mit meiner Lesestatistik bin ich auch zufrieden. Ich musste ja wieder arbeiten und hatte im Oktober ja alle angefangen Bücher beendet. Zwar war leider kein Highlight dabei und von einigen Büchern hatte ich mir mehr erwartet, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
 
 
  Meine gelesenen Bücher:
  1. Hinter den Spiegeln so kalt – Liza Grimm *** 3.11.22 352 S.
  2. Wendy & Peter: Verloren im Nimmerwald – Aiden Thomas ***` 12.11.22 400 S.
  3. Creepy Chronicles 2: Vorsicht Halsabschneider! – Sergio Dudli (Hörbuch) **** 13.11.22 384 S.
  4. Amissa 3: Die Überlebenden – Frank Kodiak **** 19.11.22 416 S.
  5. Der Riss in unserem Leben – Barry Jonsberg ***` 23.11.22 288 S.
  6. The Keeper of the Lost Cities 1: Der Aufbruch – Shannon Messenger (Hörbuch) (Rezi folgt evtl.) ***´ 24.11.22 512 S.


Gelesene Seiten insgesamt: 2 352
    

Bisher gelesene Bücher 2022: 64
 

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Top Ten Thursday #331 - Bücher, die mit einem "I" beginnen

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.

Das Thema für diese Woche lautet:
 
10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben I beginnt (vorzugsweise ohne Der, Die, Das)

 
 
I finde ich als Titelanfang oftmals gar nicht so einfach. So konnte ich nicht ganz auf die Artikel verzichten, aber die Liste habe ich wieder gut vollbekommen, auch mit anderen Büchern als bei diesem Thema 2017
Dabei hab ich dieses Mal recht viele unbeendete Reihen dabei. Die letzten 4 Bücher fallen leider in die Kategorie, wobei ich alle diese Reihen gern weiterverfolgt hätte, aber sie irgendwie untergegangen sind. Vielleicht wirds nochmal was....
 
Die Titel sind zur jeweiligen Rezension verlinkt.
- (Das) Institut - Stephen King
- Ich koch dich tot - Ellen Berg
- Ich weiß, wo sie ist - S. B. Caves
- (Der) Insasse - Sebastian Fitzek

 
 
 
Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon?



Das Thema für nächste Woche lautet:
Zeige uns die 10 dicksten Bücher, die du in diesem Jahr gelesen hast
 
Liebe Grüße,
Steffi