Sonntag, 15. März 2020

Hörbuchrezension: Merle 1: Die Fließende Königin - Kai Meyer

Titel: Merle - Die Fließende Königin 
Autor: Kai Meyer  
Sprecher: Simon Jäger    
Laufzeit: 6 h 36 Min - Ungekürzte Lesung mit Musik
  Verlag: Argon Hörbuch      
Preis: ab 14,95 € - 1 MP³ - CD 
Ersterscheinung der Geschichte: 2001    
Ersterscheinung dieser Neuauflage: 26. Februar 2020         
Reihe: Teil 1 von 4




Kurzbeschreibung:
Merles Welt ist voller Magie. In einem Venedig, in dem Zauberei nie gestorben ist, flüstert jedermann von der Fließenden Königin – doch allein das Waisenmädchen Merle gewinnt ihre Freundschaft. Als die Mächte des Bösen die phantastische Königin jagen, entbrennt im Labyrinth der Gassen und Kanäle ein atemberaubender Kampf. An der Seite von Meerjungfrauen und geflügelten Löwen, Meisterdieben und Zauberspiegelmachern, gerät Merle in einen Krieg zwischen Mächten, die alles bedrohen, was sie liebt.

Meinung:
Bisher kannte ich die Merle-Reihe noch nicht, obwohl die Ursprungsreihe ja schon fast 20 Jahre alt ist. Nun hat der Autor sich auch dazu entschieden, mit dem Trend zu gehen und eine späte Fortsetzung herauszubringen.

Auch wenn ich diesen späten Fortsetzungen von eigentlich abgeschlossenen Reihen prinzipiell eher etwas skeptisch gegenüberstehe, finde ich es schön, dass dadurch die Chance genutzt wurde, die Reihe nochmal komplett neu aufzulegen und auch zum ersten Mal als ungekürztes Hörbuch zu produzieren. Nur deshalb hab ich mich näher mit der Reihe beschäftigt und mich dazu entschieden, mal in den ersten Teil hineinzuhören.

Und was soll ich sagen, das Setting und vor allem die Fantasy-Ideen von Kai Meyer sind einfach großartig. In einem alternativen Venedig gibt es Magie, Meerjungfrauen, geflügelte Steinlöwen und einen wieder auferstandenen Pharao mit Mumienarmeen, die die Stadt belagern. Und dazwischen gibt es das Waisenmädchen Merle, das mitten in diese gefährlichen Abenteuer schlittert, aber auch Freunde und zu sich selbst findet.

Schon deshalb habe ich die Geschichte gerne gehört und war gespannt, immer mehr Details zu erfahren. Und man muss schon sagen, dass man deutlich merkt, dass es sich hier um einen Auftaktband handelt. Es gibt eine längere Einführung, bis die Geschichte wirklich Fahrt aufnimmt, dauert es schon etwas. Und auch dazwischen sind immer wieder Erklärungen nötig. Aber ich fand trotzdem alles ziemlich spannend in der Vorstellung und die Mischung zwischen grundlegenden Dingen, persönlichen Entwicklungen und abenteuerlichen Situationen in der Gesamtbetrachtung gut ausgewogen.

Aber auch der Schreibstil von Kai Meyer ist einfach toll und passt perfekt zum Setting und auch Sprecher Simon Jäger macht einen gewohnt tollen Job, in dem er den Figuren Leben einhaucht und die jeweilige Stimmung perfekt transportiert. Jedes Kapitel wird mit einem Musikstück eingeleitet. Diese fand ich manchmal vielleicht ein bisschen zu lang, aber doch sehr schön.

Die Figuren fand ich sehr lebendig und vor allem Merle ist eine starke Persönlichkeit, die schon viel erlebt hat. Sie hat zwar manchmal auch Phasen gehabt, wo ich sie etwas bockig fand, aber das passt ja zu ihrem Alter von 14, weshalb ich das nicht wirklich störend, sondern eher authentisch fand. Aber auch viele der anderen Charaktere haben was Besonderes und Geheimnisse. Manche erfährt man bereits jetzt, während andere noch im Dunkeln bleiben.

Generell ist dies ein Auftakt, der eher nicht für sich alleine stehen kann, da dafür einfach zu viele Fragen offen bleiben. Es gibt zwar keinen direkten Cliffhanger, den man nicht aushalten kann, aber die Handlung hört halt schon einfach auf und muss in der Fortsetzung weitergeführt werden.

Fazit:
Ein interessanter Auftaktband mit einem tollen Setting, vielen besonderen Fantasy-Ideen, und authentischen und sympathischen Figuren. Dabei handelt es sich schon deutlich um einen Auftakt, weshalb es auch viele Einführungen und Erklärungen gibt, aber trotzdem kommt die Spannung nicht zur kurz. Das Ende ist offen und der Teil kann nicht für sich selbst stehen, weshalb man sich im klaren sein sollte, dass man die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen muss, um Antworten zu erhalten. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch von der gewohnt guten Sprecherleistung von Simon Jäger und bin einfach gespannt, wie es mit Merle, der fließenden Königin und Venedig weitergeht und vergebe solide 4 Buchherzen.
Herzlichen Dank an den Argon Verlag für die Bereitstellung des Hörbuchs.


Infos zum Autor (Quelle: Argon-verlag):
Kai Meyer, geboren 1969, gilt als einer der wichtigsten deutschen Phantastik-Autoren. Er hat über fünfzig Romane veröffentlicht, Übersetzungen erscheinen in dreißig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Comic und Hörspiel adaptiert und im In- und Ausland mit Preisen ausgezeichnet.

Info zum Sprecher (Quelle: Argon-verlag):
Simon Jäger ist neben seiner Arbeit als Hörbuchsprecher als Dialogautor, Regisseur und Synchronsprecher tätig. Unter anderem ist er die deutsche Stimme von Matt Damon und Josh Hartnett. Mit seiner markanten, eindringlichen Stimme macht er alle Hörbücher zu einem atemlosen Genuss.



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Infos zur Reihe - Alle bereits erschienen:
1. Merle - Die Fließende Königin
2. Merle - Das Steinerne Licht
3. Merle - Das Gläserne Wort
4. Serafin - Das kalte Feuer

Donnerstag, 12. März 2020

Top Ten Thursday #194 - Eher unbekannte Geheimtipps

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:

Geheimtipps! 10 Bücher, die kaum jemand kennt, die ihr aber unbedingt weiterempfehlen wollt.

 

Obwohl ich mir eigentlich oft die Frage stelle, weshalb manch so tolle Bücher kaum bekannt sind, musste ich für die Liste doch etwas suchen. Bin am Ende mit der Auswahl aber total zufrieden, hab auch eine gute Mischung gefunden, auch wenn ich persönlich ein paar der Bücher schon öfter gezeigt habe, aber sie sind es einfach echt wert und es sind auch ein paar ältere Bücher dabei.

Falls vorhanden, führen euch die Links zur jeweiligen Rezension.
- Alles, was ich sehe - Marci Lyn Curtis
- Spurlos - Ashley Elston
- Jasmyn - Alex Bell
- Der unsterbliche Prinz - Jennifer Fallon (Gibt es in neuer Auflage, mit neuem Cover)
- Der geheime Name - Daniela Winterfeld

- No Limits - Marco Carini (Hier hab ich das neue Cover verwendet)
- Herzklopfen und Hüttenzauber - Fanny Schönau
- Wir sehen dich sterben  Michael Meisheit
- Die Tochter der Wälder -  Juliet Marillier - Übersetzt wurden leider nur 4 von 6 Teilen, aber auch die 4 sind lesenwert und man hat nicht das Gefühl, dass da wirklich was fehlt.
- Das Buch des Feuers - James Clemens


Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon?





Das Thema für nächste Woche lautet: 
Zeige uns 10 deiner liebsten Buchzitate.
Da bin ich mir noch nicht so wirklich sicher, ob ich dabei sein kann. Ich sammel eigentich keine Buchzitate.

Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 10. März 2020

Rezension: Sandcastle Empire - Kayla Olson

Titel:  Sandcastle Empire 
Autorin: Kayla Olson
   Seiten: 448     
Verlag: dtv 
Preis: 17,95 € HC 
Ersterscheinung: 21. 02. 2020
 Reihe: Nein??





Kurzbeschreibung:
Wie überlebst du, wenn alle Hoffnung verloren ist?

Vor dem Krieg war Edens Leben einfach. Es gab Air-Conditioning, Eiscreme und lange Tage am Strand. Dann kam der Umsturz und alles änderte sich. Jetzt herrschen ›Die Wölfe‹ und kontrollieren sämtliche Ressourcen. Sie töteten Edens Familie und ihre Freunde, zerstörten ihr Zuhause und internierten sie in einem Gefangenenlager. Aber Eden weigert sich aufzugeben. Sie kennt die Koordinaten des einzigen neutralen Ortes der Erde, einer Insel namens ›Refugium‹ und sie setzt alles daran, dieses Paradies zu erreichen. Doch auch auf der Insel lauern Gefahren. Gefahren, die tödlicher sein könnten als die Welt, die Eden hinter sich gelassen hat.

Meinung:
Cover und Kurzbeschreibung haben mich sofort angesprochen und auch der Start in die Geschichte hat mich sofort gepackt.

Protagonistin Eden, die im Gefangenenlager am Strand sitzt und ihre Flucht plant, die dann aber plötzlich ganz anders verläuft, als gedacht und wodurch sie unfreiwillig Begleiterinnen erhält. Ich fand die Atmosphäre aber ab der ersten Minute richtig fesselnd, konnte mir alles total bildlich vorstellen und auch die Grundproblematik dahinter, hat mich gleich angesprochen.

Die Geschichte spielt ca. 30 Jahre in der Zukunft, die Schere zwischen Arm und Reich ist noch größer geworden und die Umwelt noch aggressiver. Die Welt droht an Überschwemmungen zugrunde zu gehen, und vor allem die, die Geld haben, bekommen wichtige Privilegien. Das wollen sich die Armen nicht mehr gefallen lassen und starten einen „Putsch“.

Das ist die Ausgangslage, die dafür gesorgt hat, das Protagonistin Eden im Gefangenenlager sitzt und ihre Familie und Freunde verloren hat. Die erfährt man zwar erst durch kleine Rückblenden und Erinnerungen von Eden, aber das ist jetzt für mich kein großes Geheimnis. Und vor allem finde ich sie eben mal wieder total lebensnah und berührend. So war ich anfangs durchaus geneigt zu glauben, dass dieser Aufstand prinzipiell gar nicht so verkehrt war, aber natürlich ändert sich die Stimmung mit der Zeit und nicht alles kann nur schwarz und weiß gesehen werden.

Die Story startet mit viel Action und auch wenn die Autorin doch auch viel Zeit für gewisse Details verwendet, war ich dreiviertel des Buches auch immer von der abenteuerlichen und spannenden Handlung gefesselt und habe mich gut unterhalten gefühlt. Ich mochte auch die kleinen Erinnerungen von Eden, auf die Zeit davor, auch wenn ich mir am Ende doch noch mehr Hintergründe und Einblicke gewünscht hätte. So war es ok, aber ein komplett stimmiges Bild hat sich dann leider nicht ergeben.

Und auch das letzte Viertel hat mich leider nicht mehr so packen können, wie der Rest. Da geht dann plötzlich alles Schlag auf Schlag. Die meisten Wendungen waren dann doch etwas sehr offensichtlich und manches fand ich auch nicht vollständig logisch. Man konnte es zwar wirklich immer noch gut lesen, aber ich war nicht mehr so mittendrin.

Und auch das Ende fand ich jetzt irgendwie nicht völlig überzeugend. Es könnte zwar prinzipiell für sich stehen, ich hoffe aber doch, dass noch eine Fortsetzung kommt und die Entwicklungen noch mehr beleuchtet und offen gebliebene Fragen noch geklärt werden. Da noch nichts dazu bekannt ist, muss ich jetzt davon ausgehen, dass es ein Einzelband ist und dementsprechend bewerten und da ist es mir einfach etwas zu wenig gewesen, vor allem nach dem richtig tollem Rest.

Protagonistin Eden mochte ich ganz gerne. Sie ist mutig und auch bereit Verantwortung zu übernehmen. Natürlich gibt es auch wieder eine Liebesgeschichte, die ich dieses Mal aber trotz der Schnelle recht gut nachvollziehbar dargestellt fand.
Die anderen Charaktere bleiben leider alle etwas schwammig, da wäre noch viel Potential vorhanden, was auch für eine Fortsetzung sprechen würde.

Fazit:
Eine dystopische Geschichte, die mich vom Setting her und auch in der Handlung lange Zeit richtig fesseln, faszinieren und unterhalten konnte. Es gibt eine starke Protagonistin, viel Action und Spannung und auch moralische Fragen. Leider fand ich das letzte Viertel dann nicht mehr so stark, da ging dann plötzlich alles etwas schnell und einfach, ich fand nicht mehr alles ganz logisch und das Ende ist zwar ein Ende, aber doch recht rudimentär und lässt Fragen offen. Ich persönlich fände eine Fortsetzung toll, aktuell sieht es aber eher wohl nicht danach aus. Somit kann ich trotz viel Gutem „nur“ 3,5 Buchherzen vergeben.
 Vielen Dank an den dtv Verlag für die Bereitstellung des Exemplars.


Infos zur Autorin (Quelle: dtv.de):
Kayla Olson arbeitet als Schauspielerin und Buchautorin. Sie lebt mit ihrer Familie in Texas. Kayla liebt Strände, aber nur, wenn sie freiwillig dort ist. Wäre sie auf einer Insel gestrandet, wären ihre wichtigsten Überlebenshilfen schwarzer Kaffee, noch schwärzere Schokolade und eine Armee von Textmarkern. ›Sandcastle Empire‹ ist ihr erster Jugendroman.



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Samstag, 7. März 2020

Rezension: Das neunte Haus - Leigh Bardugo

Titel:  Das neunte Haus
Autorin: Leigh Bardugo
   Seiten: 528   
Verlag: Knaur HC 
Preis: 18,00 €  broschiert 
Ersterscheinung: 03. 02. 2020
 Reihe: Teil 1 von ??




Kurzbeschreibung:
Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie.

Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.

Meinung:
Juhu, ja, ich habe es wirklich geschafft, ich habe „Das neunte Haus“ von Leigh Bardugo endlich beendet, und das, obwohl es mich zusammen mit einigen anderen Umständen fast in eine Leseflaute geführt hat und ich fast 3 Wochen daran gelesen habe. Und das Beste daran ist wirklich, dass mir das Buch jetzt in der Nachbetrachtung trotzdem gut gefallen hat und ich sehr gespannt bin, wie es weiter geht.

Aber der Reihe nach. Das, was nicht nur mir, sondern vielen Lesern das Leben so schwer gemacht hat, ist der verwirrende Beginn und die hohe Komplexität der Geschichte. Denn der Einstieg in die Geschichte erfolgt einfach mitten in der Handlung und man versteht anfangs erstmal überhaupt gar nichts.

Es gibt abgedrehte Rituale die an Menschen durchgeführt werden, viele lateinische und fremdartig klingende Bezeichnungen und Namen, die aber auch noch alle irgendwie ähnlich sind und als würde das noch nicht reichen, gibt es noch ständig irgendwelche Zeitsprünge in der Erzählung, sodass neben der Gegenwart auch unterschiedliche Dinge aus der Vergangenheit von zwei verschiedenen Figuren näher beleuchtet werden.

Und ich will wirklich ehrlich sein, das ist einfach alles extrem schwer zu lesen und zu verstehen. Da kann der Schreibstil der Autorin so gut sein, wie er will, aber das führt einfach zu Frust und zu Längen. Da hätte ich einen anderen Aufbau einfach besser gefunden. Mehr Erklärungen und die grundlegenden Handlungen zumindest zum Teil und zumindest am Beginn chronologisch erzählt.

Da ich aber von vielen gehört habe, dass sich das Durchhalten lohnt und ich die anderen Bücher der Autorin ja echt gerne mag, wollte ich auch nicht aufgeben und ja, es hat sich wirklich gelohnt.

So ungefähr ab der Hälfte habe ich begonnen zumindest die grundlegenden Dinge zu verstehen. Es gab immer noch erklärende Passagen aus der Vergangenheit, aber auch unerwartete Entwicklungen in der Gegenwart, die aber alle nochmal einen Gang zugelegt und mich immer wieder von neuem schockiert und gefesselt haben. Und im letzten Viertel wird nochmal einer drauf gelegt und die Spannung ist nicht mehr auszuhalten, es gibt viele unerwartete, aber doch stimmige Wendungen und Entwicklungen.

Besonders ist auch die Protagonistin der Geschichte. Galaxy „Alex“ Stern passt eigentlich so überhaupt nicht in die beschauliche Welt der hübschen und reichen nach Yale. Sie kann schon seit ihrer Kindheit Geister sehen und nicht nur das. Deshalb musste sie ihre eigenen Wege finden, mit ihrer Lage klar zu kommen und ist einfach eine Kämpferin, die das Leben gezeichnet hat. Dementsprechend ist sie nicht das nette, perfekte Mädchen, sondern auch mal unfreundlich, direkt und redet so, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Ich fand sie aber wirklich total authentisch und habe ihre Art immer mehr zu schätzen gelernt.

Auch die anderen Figuren fand ich sehr besonders, zumindest die, die man besser kennengelernt hat. Allen voran natürlich Daniel Arlington – genannt Darlington, aus dessen Sicht auch ein paar der Kapitel erzählt werden und dessen Verlauf mich doch auch sehr überrascht hat. Ich hoffe sehr, dass man in der Fortsetzung doch noch mehr von ihm erfährt.

Das Ende fand ich echt gut, ist aber nicht ganz abgeschlossen, sodass die Grundsteine für die Fortsetzung wirklich perfekt gelegt sind.

Fazit:
Ein Buch, das ich so noch nicht gelesen habe. Die Autorin will viel und geht dafür einen anspruchsvollen Weg, in dem sie den Leser mitten in eine komplexe Welt schmeißt und ihre Grundlagen in zusätzlich verwirrenden Zeitsprüngen erzählt. Aber ab der Hälfte beginnt man immer mehr zu verstehen und wird nicht mehr los gelassen von der komplexen, innovativen und düsteren Geschichte, mit ungewöhnlicher Protagonistin und vielen unerwarteten Wendungen und Wow-Effekten, die einen perfekten Grundstein für die Fortsetzung legen. Ich hoffe echt, dass die Autorin das dann auch von Anfang an nutzt und vergebe für diesen Start, trotz der großen Startschwierigkeiten, immer noch knappe 4 Buchherzen und hoffe, dass die Fortsetzung nicht so lange auf sich Warten lässt.
 Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung des Exemplars.


Infos zur Autorin (Quelle: droemer-knaur.de):
Leigh Bardugo wurde in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Nach Stationen im Journalismus und im Marketing kam sie schließlich als Special Effects-Designerin zum Film. Leigh lebt und schreibt in Hollywood.



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Donnerstag, 5. März 2020

Top Ten Thursday #193 - Los geht das Autoren ABC

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:

10 Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem A anfängt (Zur Not auch Vorname)

 

Eigentlich ein leichtes Thema, und ich hab die Liste auch gut vollbekommen, aber doch mehr Suchen müssen, und auch weniger Auswahl gehabt, als gedacht.

Die Links führen euch zur jeweiligen Rezension.
- Cecelia Ahern - Zeit deines Lebes
- Isabel Abedi - Isola
- Beck Albertalli - Nur drei Worte
- Victoria Aveyard - Die rote Königin
- Dani Atkins - Die Nacht schreibt und neu

- Ellen Alpsten - Halva, meine Süße
- Jay Asher - Tote Mädchen lügen nicht
- Jennifer L. Armentrout - Dark Elements
- Tomi Adeymi - Children of Blood and Bone
- Josephine Angelini - Göttlich - Reihe


Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr den ein oder anderen Autor oder die Bücher?




Das Thema für nächste Woche lautet: 
Geheimtipps! 10 Bücher die kaum jemand kennt, die ihr aber unbedingt weiterempfehlen wollt

Liebe Grüße,
Steffi