Dienstag, 30. Oktober 2012

*Gastrezension* Bruder Kemal - Jakob Arjouni




Titel: Bruder Kemal: Kayankayas fünfter Fall
Autor: Jakob Arjouni
ISBN: 978-3257068290
Seiten: 225
Verlag: Diogenes
Preis: 19,90 €


Inhalt
Als die junge Marieke verschwindet, erhält Privatdetektiv Kayankaya den Auftrag, die Bankiersenkelin zu suchen. Die Geschichte breitet sich aus und hängt auch irgendwie mit seinem zweiten Fall, einen Schriftsteller zu beschützen, zusammen. Kayanakaya wird in Mord, Vergewaltigung und Entführung verwickelt. Wird er die zwei Fälle lösen, auch wenn er eigentlich nur ein ruhiges Leben mit seiner langjährigen Freundin führen will?

Meinung
In diesem Buch fehlte mir einfach die steigende Spannung. Die zwei Handlungen werden zwar gekonnt miteinander verwoben, mit Humor noch ausgearbeitet, aber der Nervenkitzel war einfach nicht vorhanden. Außerdem fand ich einige Teile ziemlich übertrieben und zu literarisch. Ich konnte mich nicht immer in den Privatdetektiv hineinversetzen und seine Beschreibungen, z. B. über das Frankfurter Millieu, konnte ich manchmal nicht nachvollziehen. Es war mir irgendwie zu fadenscheinig und einfach nicht genug beschrieben. Teilweise mußte ich sogar einige Seiten nochmal lesen, was dann natürlich etwas nervig war.

Charakteren
Privatdetektiv Kayanakaya wird als interessant und vielschichtig beschrieben. Er hätte lieber gerne das ruhige Familienleben, als ständig Power in seinem Beruf. Trotzdem geht er dort voll auf und erledigt seine Arbeit mit Bravour. Die Nebendarsteller werden teilweise auch ganz gut beschrieben, manchmal erfährt man aber einfach zu wenig von ihnen.

Cover
Das Cover ist für mich nicht sehr spektakulär. Ich hätte mir dieses Buch wahrscheinlich nicht von alleine gekauft.

Fazit
Ein nicht so toller Krimi mit fehlender Spannung. Ich würde es nicht weiterempfehlen und somit bekommt es von mir auch nur 1 von 5 Buchherzen.


Vielen Dank an den Diogenes Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplares.

Kommentare:

  1. Ich hatte shcon früher was von diesen Krimis gehört. ABer was ich davon gelesen hatte, deckt sich mit deinem Eindruck. Schade eigentlich...deutsche Krimis gibt es so wenige (zumindest in der Buchwelt)

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    1. Huhu,
      in letzter Zeit lesen wir eigentlich ziemlich viele deutsche Krimis, so dass ich die Aussage jetzt gar nicht wirklich bestätigen könnte. ;) Zumindest ist mir das noch nicht aufgefallen^^
      Hab jetzt gerade "Nordhörn" fertig gelesen, er ging, war aber leider auch nicht perfekt... (Rezi folgt noch)
      Aber einer der mir echt super gefallen hat, war "Smargagdjungfer" von Mara Laue, der hat 5 Buchherzen von mir bekommen und den kann ich dir echt empfehlen. :)

      lg, Steffi

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