Donnerstag, 7. September 2023

Top Ten Thursday #370 - Titel, die mit einem "P" beginnen

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:  

Zeige uns 10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben P beginnt (vorzugsweise ohne Der, Die, Das)

 
Das P war ok, aber ich dachte, dass ich mehr zur Auswahl haben würde. So musste doch auch auf ein paar der Bücher zurückgreifen, die ich auch 2017 bereits dabei hatte. Aber nicht so schlimm, die Bücher haben mir alle gut gefallen.

Die Links bei den Titeln führen euch zur jeweiligen Rezension.
- Post Mortem - Mark Roderick
- Pala - Marcel van Driel
- Pandora Stone - Barry Jonsberg
- Phase Null - James Dashner

- Playlist - Sebastian Fitzek
- Perfect - Cecelia Ahern
- Phantasmen - Kai Meyer
- Plötzlich Fee - Julie Kagawa
- Pretty Girls - Karin Slaughter

 
Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon? 



Das Thema für nächste Woche fällt aus, da Aleshanee ihren 10. Bloggeburtstag feiert, aber am 21.9. lautet es: 
10 Trilogien (Reihen) die dich am Ende dann doch enttäuscht haben (blöder Schluss, nicht fertig übersetzt…)
 
Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 5. September 2023

Hörbuchrezension: Der Trip - Arno Strobel

Titel: Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
  Autor: Arno Strobel 
Sprecher: Sascha Rotermund 
Laufzeit: 7 h 23 Min - gekürzt   
Verlag: Argon Hörbuch  
Preis:  ab: 12, 90 € - 1 MP3 - CD  
Ersterscheinung: 30. August 2023   
Reihe: Nein
 
 



Kurzbeschreibung:

Evelyn Jancke ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, seit ihr Bruder Fabian zwei Jahre zuvor auf einem Wohnmobil-Trip spurlos verschwand. Es gibt kein Lebenszeichen von ihm, die Ermittlungen wurden eingestellt.

Allein ihre Arbeit als forensische Psychologin hält Evelyn aufrecht, vor allem, als die Oldenburger Polizei um ihre Mithilfe bei einer Mordserie bittet. Im norddeutschen Raum tötet ein Unbekannter scheinbar wahllos Menschen auf Campingplätzen. Er kommt immer nachts und verschwindet unerkannt wieder. Bis es einen Zeugen gibt. Und daraufhin ein Phantombild.

Evelyn traut ihren Augen nicht, als sie es sieht. Und fasst einen verzweifelten Entschluss, der sie alles kosten könnte …

Meinung:

Die Kurzbeschreibung hat mich sofort gepackt und ich habe ja auch schon viele mitreißende Thriller des Autors gelesen und gehört, weshalb ich schon sehr gespannt war.

Und auch den Start fand ich richtig schockierend und fesselnd. Sowohl der Prolog, als auch das erste Kapitel bescheren eine Gänsehaut und man will wissen, wie es weitergegangen ist.

Als dann Protagonistin Evelyn ins Spiel kommt, konnte ich ihr Sicht der Dinge nachvollziehen und verstehen, dass sie durch den Verlust ihres Bruders gekennzeichnet ist und fand es gut, dass sie ihren Job noch weiterhin ausübt.

Leider hat sich dieses Verständnis aber mit der Zeit immer mehr zu extremer Abneigung gewandelt. Der Autor hat den Weg toll beschritten, da er selbst mit einbringt, dass es zu völlig unterschiedlichen moralischen Bewertungen einer Situation kommt, je nachdem ob man selbst darin involviert ist, oder nicht.

Jedoch hat das nichts dran geändert, dass es mich total genervt hat, wie kopflos und egoistisch die Protagonistin agiert. Ich bin schon auch der Meinung, dass eine persönliche Lage die Urteilsfähigkeit beeinflussen darf, aber so komplett unlogisch zu agieren kann ich einfach nicht gut heißen, vor allem eben auch mit dem fachlichen Hintergrund der Protagonistin. Somit musste ich mich durch den Mitteilteil leider richtig durchquälen, was aber nichts mit der soliden Sprecherleistung von Sasha Rotermund oder dem Erszählstil des Autors zu tun hat, sondern einfach mit der extrem Abneigung gegen das Verhalten der Protagonistin.

Und auch ihr Ex-Freund und Kommissar Gerhard Tillmann hat es mir nicht ganz leicht gemacht. Er steht immer zu Evelyn, aber man merkt total, dass er viele Entscheidungen nur trifft, weil er immer noch in sie verliebt ist und naja, diese sind zum Teil auch wirklich fragwürdig.

Ein kleiner Lichtblick im somit sehr langatmigen Mitteilteil waren die kurzen Kapitel aus der Sicht des Täters, die einen guten Einblick in dessen verdrehte Denkweise gegeben und trotz seiner grausamen Taten auch etwas Mitleid für ihn geweckt haben.

Am Ende kommt die handfeste Spannung vom Anfangsteil zurück. Es wird nochmal etwas undurchsichtig und dubios und der Fokus liegt dann nicht mehr so auf den völlig kopflosen Reaktionen der Protagonistin, sondern sie muss dann an vieles gezielt herangehen.

Der Schluss an sich ist ein Showdown, der leider aber doch ziemlich abrupt und schnell abgehandelt wird. Zum Glück gibt es noch Antworten auf alle offenen Fragen, die zum Großteil auch zufriedenstellend sind und mich wieder deutlich mit der Geschichte versöhnt haben, auch wenn der Teil dann gerne etwas länger hätte sein dürfen.

Fazit:

Ein im Kern wirklich spannender Thriller, jedoch kam ich mit dem völlig kopflosen Verhalten der Protagonistin im Mittelteil überhaupt nicht klar. Ich war fast nur noch genervt, auch weil im Mittelteil sonst eher wenig passiert. Der Abschluss hat es zum Glück wieder etwas raus gerissen, da es da nochmal undurchsichtig wurde und es dann auch zufriedenstellende Antworten gab, aber leider ist das Ende an sich doch auch etwas kurz geraten, was ich schade fand. Insgesamt war dies einfach keine Geschichte für mich, ich habe aber durchaus erkannt, dass dies anderen nicht so gehen muss. Außerdem hat der Autor wichtige Botschaften verpackt und der Sprecher einen soliden Job gemacht. Somit würde ich noch gute 2 Buchherzen vergeben und allen raten, sich selbst ein Bild davon zu machen.
Herzlichen Dank an den Argon Verlag für die Bereitstellung des Hörbuchs.


Infos zum Autor (Quelle: Argon-verlag):
Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Hörern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt. Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller. Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.

Info zum Sprecher (Quelle: Argon-verlag):
Sascha Rotermund ist neben seiner Arbeit am Theater und im Film ein vielbeschäftigter Synchron- und Hörbuchsprecher. Er überzeugt durch seine einfühlsame Figurengestaltung, seine mitreißenden Dialoge und seine warme, dennoch spannungsgeladene Stimme.



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Samstag, 2. September 2023

Lesestatistik August 2023

Hallo ihr Lieben,

juhu, der September ist da. Endlich gute 4 Wochen frei und etwas entspannen. Der August war, wie erwartet, etwas arbeitsreicher, aber das wird nichts gegen den Oktober sein, wie ich jetzt erfahren habe. Eine Kollegin will wechseln und Ersatz gibt es natürlich (noch) keinen...

Aber jetzt ist erstmal Erholung angesagt. Viel geplant habe ich noch nicht, eine Woche geht es auf die AIDA und wir freuen uns schon sehr darauf.

Privat war der August ganz in Ordnung. Diese großen Wetterumschwünge fand ich etwas krass, aber wenigstens hatten wir dazwischen etwas Sommer.

Ich habe öfters Freunde getroffen und mein erstes Exit-Game gespielt. Einmal in der Echos Version, also mit App und Hördateien. Das lief ganz gut, ich fand es nur etwas schade, dass auf den Kärtchen wirklich gar keine Stichpunkte standen.

Dann hatten wir noch ein normales Einsteiger-Game und das fand ich schon deutlich schwieriger. Einige der Rätsel waren wirklich herausfordernd und sogar mit Hinweisen schwer nachvollziehbar. Naja, erstmal etwas ernüchternd, aber mein Ergeiz ist geweckt 😁.

Trotz der vielen Arbeit bin ich recht solide zum Lesen gekommen. Die Bücher haben mich auch alle gut unterhalten. Bei einigen hatte ich aber doch auch ein paar Kritikpunkte.

Liebe Grüße,
Steffi


Meine gelesenen Bücher
  1. Das Mädchen, das in den Wellen verschwand – Axie Oh ***** 04.08.23 384 S.
  2. Morgen bist du tot – Volker Dützer (ebook) **** 12.08.23 484 S.
  3. Nelumbiya: Das Land der magischen Pflanzen – Margit Ruile (Hörbuch) **** 18.08.23 344 S.
  4. Oracle – Ursula Poznanski (Hörbuch) ***` 26.08.23 432 S.
  5. Stranded: Die Insel – Sarah Goodwin **** 28.08.23 400 S.
  6. Trauma: Niemand wird dich retten – Astrid Pfister (ebook) *** 31.08.23 214 S.
 Gelesene Seiten insgesamt: 2 258


Bisher gelesene Bücher 2023: 52

Donnerstag, 31. August 2023

Top Ten Thursday #369 - Monopoly Special

Huhu ihr Lieben,

heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und sich dann darüber auszutauschen.

Wenn ihr auch mitmachen oder einfach nur stöbern möchtet, könnt ihr gerne bei Aleshanee vorbeischauen.
Das Thema für diese Woche lautet:
 
Monopoly Special



Ein neues Special. Finde ich cool. Diese sind zwar immer etwas aufwendiger im Suchen, aber insgesamt finde ich die Idee toll. Und Monopoly ist ja auch Kult, das kennt jeder. Die Links bei den Titeln führen euch zu den jeweiligen Rezensionen, bzw. bei Reihentiteln zum Anfang der Reihe.

  • LOS: Ein Buch mit "Los", "Go" oder "Start" im Titel: Starters - Lissa Price (Gar nicht so einfach, am Ende hatte ich aber ein paar zur Auswahl und fand Starters am besten, da mir auch das Buch selbst gut gefallen hat)
  • Gemeinschaftsfeld: Ein Buch, in dem ein Charakter nur mit Hilfe seiner Gemeinschaft (z. B. Dorf/Kirche/Schule/Freunde) in etwas erfolgreich ist: Der Schlüssel der Magie 3 - Die Götter - Robert Jackson Bennett (Das ist mir gleich eingefallen, denn die Figuren agieren da als eine Art Kollektiv mit gemeinsamen Bewusstsein)
  • Einkommenssteuer: Ein Buch, in dem ein Charakter einen Job mit festen Stunden hat - Hinter diesen Türen - Ruth Ware (Die Protagonistin wird als Kindermädchen mit festen Zeiten angestellt)
  • Bahnhof: Ein Buch, in dem eine wichtige Szene in einem Zug spielt - Harry Potter und der Stein der Weisen - J. K. Rowling (Also hier ist mir gleich Harry Potter eingefallen. Die Kennenlernszene im Zug ist Kult, aber auch Teil 3 mit den Dementoren war in der engeren Auswahl)
  • Ereignisfeld: Ein Buch, in dem ein Charakter eine Überraschung erlebt. Project Jane 2: Die Macht der Gedanken - Lynette Noni (Hier gab es viele Möglichkeiten, da Charaktere ja oft überrascht werden, aber in dem Buch hat es mich und die Protagonistin ganz besonders überrascht, wer der Strippenzieher ist...)
 

  • Gefängnis: Ein Buch, in dem ein Charakter ins Gefängnis muss / verhaftet wird: Königswächter - Jordis Lank (Hat dafür sehr gut gepasst)
  • Elektrizitätswerk: Ein Buch, in dem der technische Fortschritt eine Rolle spielt: Arcadia - Die Auserwählten - Yasmin Dreyer (Auch hier hätte es viel Auswahl gegeben, aber das war das letzte zu dem Thema, das mir gut gefallen hat)
  • Wasserwerk: Ein Buch, bei dem du Weinen musstest / dass dich sehr berührt hat: Skaterherz von Brenda Heijnis (Bei Weinen muss ich natürlich immer an Ein ganzes halbes Jahr denken, aber auch Skaterherz hat mich wirklich sehr berührt)
  • Hotel: Ein Buch, dessen Handlung in einem Hotel spielt:  Spiegel des Bösen - Björn Springorum (Ein Grandhotel mit Gruselelementen...)
  • Bankrott: Ein Buch in dem ein Charakter bankrott geht - in jeglicher Hinsicht: finanziell, moralisch oder emotional: Morgen bist du tot - Volker Dützer (Das fand ich wirklich am schwierigsten, am Ende habe ich mich dafür entschieden, weil ein Protagonist hier im Verlauf emotional und auch beruflich wirklich am Boden ist, bevor es wieder bergauf geht - so ist es ja bei Monopoly auch öfter.)

 
Was sagt ihr zu meiner Auswahl? Kennt ihr das ein oder andere Buch davon? 



Das Thema für nächste Woche lautet: 
Zeige uns 10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben P beginnt (vorzugsweise ohne Der, Die, Das)

Liebe Grüße,
Steffi

Dienstag, 29. August 2023

Hörbuchrezension: Oracle - Ursula Poznanski

Titel: Oracle
  Autorin: Ursula Poznanski
Sprecher: Jens Wawrczeck
Laufzeit: 10 h 21 Min - ungekürzt    
Verlag: der Hörverlag 
Preis: ab 16,49 € - 2 MP3 - CD´s
Ersterscheinung: 16. August 2022  
Reihe: Nein
 
 
 
 

Kurzbeschreibung:

Als Kind hat Julian manchmal Visionen. Da tragen manche seiner Klassenkameraden merkwürdige Marker im Gesicht oder am Körper, die nur er sehen kann und die ihm allesamt Angst einjagen. Die rote Wolke zum Beispiel, die immer Verenas Beine verdeckt. Oder die fahlgrauen Nebel, die aus Lars‘ Augen fließen. Aber seit Julian die richtigen Medikamente nimmt, ist das Problem verschwunden. Das waren nur Fehlschaltungen im Hirn, sagt seine Therapeutin. Bedeutungslose Trugbilder.

Bei einem Klassentreffen Jahre später trifft Julian Verena wieder. Ein Schock: Das früher so sportliche Mädchen sitzt im Rollstuhl. Als er nachforscht, stellt er fest, dass auch anderen »markierten« Personen Schlimmes zugestoßen ist. Zufall? Waren seine Trugbilder tatsächlich so bedeutungslos? Oder war er imstande, Schatten zu sehen, die die Zukunft vorauswirft?

Meinung:

Ich war schon sehr gespannt, auf Frau Poznanskis neues Werk. „Shelter“ konnte mich ja in der Auflösung leider gar nicht überzeugen und auch „Böses Licht“ aus der Krimi-Sparte fand ich nicht so gut.

Oracle“ hat definitiv wieder ein interessantes Setting. Was wäre, wenn Visionen, die man von Schizophrenien kennt, gar keine Trugbilder sind, sondern die Möglichkeit im Raum steht, dass diese Krankheiten/Verletzungen voraussagen?

Ein sehr spannender, aber auch etwas erschreckender Grundgedanke, vor allem für mich, wo ich ja beruflich viel mit diesem Krankheitsbild zu tun habe.

Dementsprechend war ich sehr gespannt, wie die Autorin ihre Geschichte aufbaut und fand den Start eigentlich ziemlich gelungen. Protagonist Julian will seine Vergangenheit nun endlich hinter sich lassen und mithilfe von Medikamenten endlich ein normales Leben leben. Er zieht ins Studentenwohnheim und findet zum ersten Mal richtige Freunde. Um mit der Vergangenheit abzuschließen, besucht er auch ein Klassentreffen, doch dieses ruft genau das Gegenteil hervor. Dadurch, dass er erfährt, dass einigen Menschen, die er früher nur mit Nebeln und Balken gesehen hat, schlimmes widerfahren ist, wird Julian wieder skeptisch, was diese Anzeichen betrifft.

Ich muss sagen, dass ich die Ausgangslage und auch Julians Ängste und die Auswirkungen auf sein Leben gut verstehen konnte. Die Beschreibungen der Marker sind wirklich abschreckend und auch die Schlüsse, die er daraus zieht, konnte ich nachvollziehen. Trotzdem fand ich ihn in seinen Entscheidungen oft leichtsinnig und naiv und fand es leider so typisch, wie es läuft, wenn Menschen plötzlich ihre Medikamente absetzten.

Natürlich ist es bei ihm nochmal eine besondere Situation, aber fast alle Schizophrenen glauben, dass ihre Trugbilder etwas besonderes und wichtiges sind und irgendwie finde ich es fast ein bisschen fahrlässig von der Autorin, hier darzustellen, dass mehr dahinter stecken könnte und man es nur ausprobieren muss. 

Aber auch den Mitteilteil fand ich eher etwas langatmig. Da geht nicht viel voran und Julian versucht alle von was zu überzeugen, was man sich nicht wirklich vorstellen kann und leidet auch selbst sehr darunter.

Das Ende hingegen fand ich ganz gut. Es gibt einen spannenden Showdown und auch einige glaubhafte Verbindungen und Entwicklungen. Ich hätte gern noch etwas mehr zur Gesamtsituation erfahren, aber insgesamt ist das Ende doch recht rund und die einzelnen Entwicklungen werden sinnvoll angestoßen und ihr Fortgang angedeutet.

Positiv fand ich einige der Nebenfiguren. Ein paar der Leute, die Julian im Studentenwohnheim trifft, so wie Pia und ihr besonderer Hund Kinski und auch Julians Mitbewohner Robin hat viele gute Seiten, wenn aber auch nicht nur... Einer der Antagonisten ist leider etwas sehr blass geblieben, da wäre etwas mehr möglich gewesen.

Fazit:

Insgesamt eine interessante Geschichte, die ich aber in ihrer Botschaft auch etwas leichtsinnig finde. Die Ausgangslage ist aber realistisch und nachvollziehbar und auch das Verhalten und die Gefühle von Julian fand ich passend, wenn auch manchmal etwas naiv beschrieben. Im Mittelteil hat es mir etwas zu lange gedauert, bis die Geschichte wirklich vorankommt, aber das Ende ist ein guter und stimmiger Showdown mit glaubhaften Verbindungen und Entwicklungen, auch wenn ich gerne noch etwas mehr vom Leben danach erfahren hätte. Somit hat mir die Geschichte wieder besser gefallen, als die letzten der Autorin, aber ich hatte doch auch meine Kritikpunkte, weshalb es am Ende für gute 3,5 Buchherzen reicht.
Herzlichen Dank an Den Hörverlag für die Bereitstellung des Hörbuchs.


Infos zur Autorin (Quelle: penguin.de):  
Ursula Poznanski, 1968 in Wien geboren, veröffentlicht seit 2003 Kinderbücher. Für »Die allerbeste Prinzessin« erhielt sie den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2005 und stand auf der Auswahlliste für den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Ihr Cyberthriller »Erebos« wurde von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 ausgezeichnet. Ende 2011 erschien ihr zweiter Jugendroman, der Thriller »Saeculum«. Es folgten »Layers« (2015), »Elanus« (2016), »Aquila« (2017) und »Thalamus« (2018), »Erebos 2« (2019). »Cryptos« (2020) und »Shelter« (2021).

Info zum Sprecher (Quelle: penguin.de):
Jens Wawrczeck, in Dänemark geboren, erhielt seine Schauspielausbildung in Hamburg, Wien und New York. Seitdem ist er regelmäßig auf der Bühne zu sehen und hat seit seinen Anfängen beim NDR-Kinderfunk in unzähligen Hörspielen mitgewirkt. Seit 1979 ist er Teil des Kult-Trios "Die drei ???". In seiner eigenen Hörbuchedition AUDOBA widmet er sich außergewöhnlicher und in Vergessenheit geratener Literatur, u. a. den Romanen, die der große Sir Alfred Hitchcock verfilmt hat. Jens Wawrczeck wurde sowohl als Schauspieler als auch als Hörbuchinterpret mehrfach ausgezeichnet. 2016 erhielt er den Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises. Sein gesangliches Können stellt er auf seinem Soloalbum "Celluloid" unter Beweis.


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