Liebe Grüße und einen schönen letzten Sonntag im Jahr 2025,
Steffi
Guten Morgen ihr Lieben,
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Gleichzeitig hat mir aber gut gefallen, dass es keine lange Einführung gibt, sondern die Handlung direkt losgeht und Nick wieder mit Erebos konfrontiert wird. Obwohl er weiß, wie das Spiel tickt und wie gefährlich es ist, fand ich es erneut glaubhaft, weshalb er wieder mitmacht. Die Belohnungen und Drohungen sind erneut real und ich fand auch die Beschreibung der Faszination des Spiels, trotz seiner Erfahrung und des Wissens, um die reale Gefahr, durchaus glaubhaft. Genauso wie die Art und Weise, wie das Spiel mithört und reagiert und auch, dass die diesmalige Bedrohung leider gut zur heutigen Zeit passt.
Dieses Mal verbringen wir viel Zeit im Spiel selbst und die reale Welt ist eher Nebenschauplatz, zumindest bis zum großen Showdown. Es gibt viel handfeste Spannung und generell wird man einfach gut unterhalten.
Als Kritikpunkt kann man anbringen, dass erneut nicht darauf eingegangen wird, wie es möglich ist, dass ein Spiel so selbstständig reagiert. Natürlich kann man das heutzutage mit KI erklären, aber dennoch hätte ich mir doch ein paar Worte dazu gewünscht.
Außerdem gleicht das Muster doch auch stark den Vorgängern. Auch wenn die genaue Handlung und die Hintergründe natürlich anders sind, ist die Offenbarung, dass am Ende eine größere Bedrohung dahinter steckt, nun nicht mehr so überraschend. Vielleicht haben in diesem Punkt, diejenigen, die die Vorgänger nicht kennen, sogar einen kleinen Vorteil.
Nichtsdestotrotz habe ich mich größtenteils wieder gut unterhalten gefühlt. Da ich die Hinweise und Rätsel, genau wie Nick, nicht durchschaut habe, dauert es etwas, bis man wirklich versteht, um was es geht, aber am Ende fand ich die Zusammenhänge eigentlich wieder ganz gut integriert und verknüpft.
Der Showdown ist spannend und gefährlich, das Ende recht zufriedenstellend, auch wenn die Beweggründe für das Ziel schon gerne noch ein bisschen ausführlicher/tiefgründiger hätten sein können.
Wie die meisten Bücher von Frau Poznanski, wird die Geschichte wieder Jens Wawrczeck gelesen. Er macht erneut einen soliden Job und ich konnte ihm wieder gut zuhören und die Geschichte hautnah miterleben.
Fazit:

Kurzbeschreibung:
Meinung:
Die Story wird auf zwei verschiedenen Ebenen erzählt. Wir lernen Sherry kennen, die in ein Camp für straffällige Jugendliche kommt, da sie etwas angestellt hat, was man erst spät erfährt. Eigentlich möchte Sherry nur ihre Ruhe und vor allem nicht erkannt werden, da ihr ganzes bisheriges Leben im Internet zu sehen ist.
Und von diesen Internetszenen bekommen wir nach und nach immer mal wieder extrem krasse Einblicke. Was evtl. mit Kleinigkeiten beginnt, entwickelt schnell einen wahnsinnigen Druck auf Sherezade. Denn, nicht nur, dass alle sie schon nackt, sich übergebend oder sonst wie gesehen haben, es gibt auch einen Einblick in die verschiedensten Kommentare auf die Videos. Und diese spiegeln die Realität auch eiskalt wieder. Einige durchaus wohlwollend, viele aber auch abwertend und verletzend und einige einfach abstoßend und mit sexuellem Hintergrund. Anfangs waren mir diese Kommentare fast etwas zu viel, da sie in der Hörbuchversion nur so auf einen einprasseln, aber mit der Zeit wird klar, dass sie einfach wichtig sind, um das schreckliche Gesamtbild zu verdeutlichen.
Neben den Kommentaren bekommen wir auch Einblicke in die Welt hinter den Videos und erleben hautnah mit, wie Sherezade zu den Videos erpresst wird und die Eltern dies alles als Liebe verkaufen und wie schwer es ihr dadurch fällt, ein normales Leben zu führen und z. B. Freunde zu finden. Also insgesamt sind die Einblicke wirklich krass, erschütternd und berührend.
In der Hauptgeschichte begleiten wir aber Sherry im Camp. Dort trifft sie auf andere Jugendliche und ich muss echt sagen, dass ich die Story zwar sehr schön und berührend, aber doch auch eindeutig etwas zu nett fand. Die straffälligen Jugendlichen sind alle super nett und verständnisvoll und gleich wie eine Familie. Das ist zwar das, was Sherry braucht und ich habe sie da auch gern begleitet, aber leider fand ich das nicht realistisch. Das hätte die Autorin doch ein bisschen besser lösen können und müssen, damit es auch glaubhaft wird. Denn, der Rest ist ja erschreckend glaubhaft und real und deshalb finde ich es so schade, dass hier nicht mehr auf Glaubwürdigkeit geschaut wurde.
Dieser Hauptteil erzählt die Handlung eher in leisen Tönen und das fand ich neben dem harten Rest auch ganz gut, auch wenn ich jetzt mal wieder nicht unbedingt eine Liebesgeschichte darin gebraucht hätte. Aber dennoch fand ich es gut mitzuerleben, wie Sherry aufblüht und zu sich selbst findet, auch wenn dies durchaus nochmal mit (glaubhaften) Rückschlägen verbunden ist.
Generell hat die Geschichte einfach eine starke Mischung aus Feinfühlig- und Verletzlichkeit, aber gleichzeitig eben auch den erschütternden und schockierenden Momenten, gepaart mit einer sarkastischen Erzählweise und einem guten Klecks Humor.
Sprecherin Aileen Wrozyna passt super zur Geschichte und macht einen tollen Job. Man durchlebt mit ihr zusammen die verschiedenen Abschnitte und Gefühle und kann sich dadurch vollkommen drauf einlassen.
Fazit:
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Wieder zurück in der Handlung, geht es nahtlos weiter. Kel setzt alles daran, den Schuldigen für das Massaker zu finden und bringt sich dadurch auch selbst in Gefahr. Prinz Conor muss heimlich die Regierungsgeschäfte übernehmen und eine neue Braut kennenlernen, damit Castellan sicher ist und Lin muss sich mit den Konsequenzen dessen auseinandersetzten, dass sie sich als Göttin ihres Volkes ausgegeben hat und noch mehr über Magie lernen.
An sich bleibt diese Fortsetzung dem Muster vom Auftakt treu. Das Erzähltempo ist eher langsam und gemächlich, das Worldbuilding und die Weiterentwicklung der Charaktere sehr tiefgründig und ausführlich und prinzipiell gibt es viele Intrigen, politische Entwicklungen und auch die Liebesgeschichten spielen kleine Nebenrollen.
Wie schon bei beim Auftakt, hat mir das Grundgerüst gut gefallen, ich mag die Charaktere und finde das Worldbuliding interessant, aber dennoch hätte es für mich zwischendurch etwas mehr Spannung und handfeste Action geben dürfen. So plätschert alles ein bisschen vor sich hin. Nicht langweilig, aber auch nicht total fesselnd, sondern einfach solide und irgendwie trotzdem unterhaltend.
Am Ende gibt die Autorin dann aber wieder Gas. Es gibt wieder einige Entwicklungen, von denen ich mir einige schon denken konnte, andere haben mich aber wieder total überrascht. Das Ende ist wieder ein Cliffhanger und die Wartezeit von erneut mindestens 2 Jahren ist wieder gemein und der Erinnerung bestimmt nicht förderlich...
Sprecher Peter Lonzek hat erneut gut gelesen und gut zur Geschichte gepasst. Erzählt wird die Geschichte erneut aus den verschiedenen Perspektiven, sodass der Hörer einen guten Gesamtüberblick der komplexen Geschichte erhält.
Fazit:
Dieser klingt halt auch typisch fürs Genre.Auf ihrer Reise ins vorweihnachtliche New York teilen sich Alice und ihre schwangere Zufallsbekannte Aubree ein Uber. Die Wehen setzen ein und zu allem Unglück steckt das Auto im Stau fest. Kurzerhand behauptet Alice, Hebamme zu sein. Eine glatte Lüge. Dennoch meistert sie die Situation. Als Dank für ihre Hilfe darf Alice nicht nur bei Aubrees Schwägerin wohnen, sondern erhält ein Jobangebot, das Geld und kostenlose Verpflegung verspricht. Sie soll Cousin Hunter in einen aufgeschlossenen Menschen verwandeln. Sofort willigt Alice ein, nicht ahnend, dass diese schicksalhafte Begegnung ihr Leben verändern wird.
Hunter hat vor einem Jahr seinen Job als Forscher an einer Universität hingeschmissen und vergräbt sich seitdem im Schuppen seines Elternhauses in Mistletoe Valley. Anfang Dezember taucht Alice vor ihm auf. Im ersten Moment verfällt er in Schockstarre, denn sie sind sich schon mal begegnet. Doch Alice scheint sich nicht an ihn zu erinnern, obwohl ihr Lächeln ihm damals die Welt bedeutet hat.
Ob Träume wahr werden, weiß bestimmt nur der Weihnachtsmann.