Donnerstag, 17. Oktober 2013

Rezension: Aber bitte mit Schokolade - Meg Cabot

                    (Bildquelle: Blanvalet)
 

 
Titel:  Aber bitte mit Schokolade
Autorin: Meg Cabot
  Seiten: 416 
  Verlag: Blanvalet
  Preis: TB 7, 95 Euro    
Ersterscheinung: 11. 06. 07
  Reihe: Teil 1 von 3

   





Kurzbeschreibung:
Dichtung und Wahrheit liegen bei Männern bekanntlich oft nah bei einander. Und noch nie ist es einer Frau gut bekommen, auf diesen kleinen Unterschied hinzuweisen. Leider hat Lizzie Nichols genau das getan und ist nun ohne Geld und lügenden Freund in London gestrandet. Zum Glück bietet ihre Freundin ihr einen Catering-Job auf einem französischen Schloss an. Das Schloss ist ein Traum – und Luke, der Sohn des Schlossbesitzers, noch traumhafter. Außerdem scheint er jedes von Lizzies niedlichen Pfunden heiß zu begehren. Aber natürlich schlägt das Chaos in Form von Lizzies unwiderstehlich frechem Mundwerk wieder zu. Und plötzlich hat sie alle Hände voll zu tun, um Luke davon zu überzeugen, dass es diesmal Liebe ist …

Meinung:
Als ich die Kurzbeschreibung raus gesucht habe, war ich erstmal positiv überrascht, dass sie seit der Ersterscheinung anscheinend nochmal geändert wurde. Denn auf meiner (etwas älteren) Ausgabe, gibt es noch einen anderen Klappentext, den ich hier sehr bemängeln wollte, da er fast die komplette Handlung vom Buch verrät. Also klar,0 sind Bücher aus dem Genre „Chick Lit“ zumeist eh  ziemlich vorhersehbar, und so ist es auch hier nicht schwer zu erraten, wie die Geschichte ausgeht, aber dennoch gibt’s mit dieser Kurzbeschreibung noch wenigstens die ein oder andere kleinere Wendung, die man so vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte, die aber bei der alten Version schon direkt verraten wurde. 

Lizzie ist als Charakter eigentlich ziemlich sympathisch, aber unglaublich naiv. Sie ist verliebt und ist dafür lange breit alle Fehler ihre großen Liebe zu übersehen und sie schönzureden (z. B. lebt er bei seiner Familie, anstatt in einer eigenen Wohnung und sie muss in der Abstellkammer in einem selbstgebautem Hochbett schlafen – naja, macht ja nichts, ist ja auch toll, so eine Erfahrung). Solche und viele ähnliche Beispiele gibt es im ersten Teil der Geschichte am laufenden Band und wären sie nicht auf so eine humorvolle und amüsierende Art und Weise erzählt, wäre ich wegen so viel Naivität wohl schier verzweifelt. Aber so gelingt es Meg Cabot dennoch, dass man es lustig findet, wie Lizzie für alles ausreden sucht und wie lange sie wirklich braucht, um dann die Notbremse zu ziehen. 

Der Erzählstil der Autorin ist, wie gesagt, ziemlich humorvoll, locker und schnell zu lesen. Vor allem die Tatsache, dass Lizzie sehr gern und extrem viel redet und dabei nicht immer alle Aussagen so durchdacht sind, verleiht der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit. Dennoch musste ich selten wirklich laut los lachen, sondern hatte eher öfters ein Grinsen im Gesicht. Also an einen Humor von einer Kerstin Gier kommt das Buch meiner Meinung bei weitem nicht heran.

Die im Roman beschriebene Situation ist zwar nicht unmöglich, aber in der Gesamtabfolge doch ziemlich unwahrscheinlich und wirkt deshalb teilweise doch etwas konstruiert. Dennoch macht es Spaß Lizzies Lebensabschnitt zu verfolgen und sie bei ihrem Abenteuer zu begleiten.

Jedes Kapitel wird durch einen Teil von Lizzies Examensarbeit über die Modegeschichte eingeleitet. Diese kurzen Abschnitte verleihen der Lektüre etwas Besonderes und bieten teilweise ganz interessante Nebeninformationen.

Obwohl es sich um den Auftaktband einer Trilogie handelt, ist das Ende für sich abgeschlossen und kann auch für sich alleine stehen, ohne dass man die beiden Nachfolgerbände unbedingt gelesen haben muss.

Fazit:
Ein netter und humorvoller Roman, der sich gut für zwischendurch eignet. Die Geschichte wirkt etwas konstruiert, ist seicht und leicht vorhersehbar, bietet aber dennoch einige unterhaltsame Lesestunden. Somit vergebe ich gute 3 von 5 Buchherzen. 

Infos zur Autorin   (Quelle: Blanvalet) :
Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt. 
Infos zur Reihe (bereits komplett erschienen):
1. Aber bitte mit Schokolade

Kommentare:

  1. Huhu,

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    1. Danke für die Einladung,
      wir schauen gern mal vorbei :)

      lg, Steffi

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