Liebe Grüße,
Steffi
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Und das merkt man der Geschichte selbst auch schnell an. Denn, sie ist fast ein bisschen märchenhaft aufgebaut und erzählt. Es gibt die schwierige Ausgangslage, dann eine unglaubliche und unerwartete Möglichkeit, etwas zu erreichen, dazu einen „Prinzen“, der super lieb ist und auch das Ende ist doch fast etwas zu schön, um wahr zu sein. Wobei die Autorin doch auch immer wieder Elemente eingebaut hat, die dafür sorgen, dass die Geschichte auf dem Boden der Tatsachen bleibt. Denn, es gibt doch auch einige Rückschläge und negative Entwicklungen, womit klar verdeutlicht wird, dass alle Menschen ihr ganz persönlichen Päckchen zu tragen haben, auch wenn man es manchmal nicht auf den ersten Blick erkennen kann.
Generell hab ich die Geschichte aber gerne gehört. Lucy ist eine herzensgute Protagonistin, die alles dafür gibt, den Waisenjungen Christopher glücklich zu machen. Ihr Umgang miteinander ist wirklich süß und Christopher ist auch sehr besonders dargestellt. Aber besonders fand ich eh die meisten Figuren im Buch, allen voran den etwas liebevoll verrückt wirkenden Bestsellerautoren Jack Masterson, der sich gefühlt von heute auf morgen einen etwas ungewöhnlichen Wettbewerb ausdenkt, an dem nur bestimmte Menschen teilnehmen dürfen.
Dennoch habe ich mit Lucys manchmal etwas sturer und kopfloser Art doch auch ab und an meine Probleme gehabt. Wenn sie sich in Lebensgefahr begeben will, nur um Christopher nochmal zu sehen oder nicht über ihren Schatten springen kann, Hilfe anzunehmen, weil sie das selbst schaffen will/muss. Da konnte ich manchmal nicht anders, als die Augen zu verdrehen, aber dennoch macht sie das eben auch menschlich und realistisch, und sorgt eben auch dafür, dass es nicht zu märchenhaft wird und sie eben auch noch einiges an Entwicklungspotential während der Geschichte ausleben kann.
Die Liebesgeschichte hätte ich mal wieder nicht unbedingt gebraucht, war aber auch nicht aufdringlich und schön in die Hauptgeschichte integriert.
Gut gefallen hat mir auch, dass es zu Beginn eines jeden Abschnitts in der Geschichte eine kurze Szene aus dem ersten Clock Island Buch gibt. Das hat die Sache für mich irgendwie noch etwas rund gemacht und natürlich fand ich auch die verarbeiteten Themen, wie z. B. Dass man sich seinen Ängsten stellen muss usw. echt gut.
Hauptsprecherin Nora Schulte hat gut zur Geschichte gepasst und sehr lebendig gelesen. Richard Barenberg hat hauptsächlich die Szenen aus dem Clock Island Buch gelesen, aber auch die fand ich sehr passend und ansprechend vertont.
Fazit:
heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu
erstellen und sich dann darüber auszutauschen.
Auf einer Wanderung in Irland verschwindet einer der Reisenden plötzlich im Nebel und taucht auch nach Tagen nicht wieder auf. Inspector Emily Brennan wird beauftragt, den verlorengegangenen Touristen wiederzufinden. Während ihrer Recherchen stellt sie fest, dass schon einmal etwas ganz Ähnliches vorgefallen ist - vierzig Jahre zuvor.
Aber wie kann es sein, dass der Verschwundene denselben Namen trägt, wie derjenige, der damals für sieben lange Tage nirgendwo aufzufinden war?
Emily macht sich auf die Suche und nimmt dabei im Morgennebel einen Weg über das Moor, an dessen Existenz sie sich gar nicht erinnern kann. Und dann ist sie selbst verschwunden.
Eine Geschichte aus der Anderwelt, voller Geheimnisse und dunkler Wesen, spannungsreich und mystisch zugleich.
Kurzbeschreibung:
Meinung:
Prinzipell finde ich das Thema „Erinnerungen und wie weit man ihnen trauen kann“ faszinierend. Umgesetzt wurde es zwar spannend, aber leider nicht ganz so tiefgründig bearbeitet, wie es durch den Beruf der Protagonistin eigentlich möglich gewesen wäre. Dennoch hat es mich aber gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt.
Generell baut der Autor seine Geschichte komplex und auf unterschiedlichen Zeitebenen auf. Zum einen natürlich in der Gegenwart, in der Olivias Großmutter ihr Tat gesteht und dann ermordet wird und Oliva versucht, zu verstehen, was hinter allem steckt. Aber wir erleben auch die Perspektiven der jungen Sophie und Josephine aus dem Jahr 1945, in denen wir Zeuge werden, wie die beiden Frauen nach der schweren Zeit des 2. Weltkrieges wieder aufeinandertreffen. Und dazwischen gibt es noch eine Perspektive aus der Sicht eines Polizisten in der Gegenwart, der sein ganz eigenes Interesse an dem Fall hat.
Eigentlich bin ich ja mit Büchern, die auch den 2. Weltkrieg thematisieren, vorsichtig, da ich diese Gräuel einfach schrecklich finde und ich mich da nicht gerne mit befasse. Aber hier fand ich die Informationen zur französischen Resistance sehr interessant, da ich davon noch gar nichts gehört hatte. Und auch die Einblicke in die schrecklichen Erfahrungen von Sophie und Josephine fand ich im genau richtigen Grad erzählt. Zwar durchaus erschreckend und realistisch, aber nicht zu sehr fokussiert.
Somit ist die Handlung wirklich vielschichtig und die Hinweise und Details anfangs eher subtil und kleinteilig, aber die Atmosphäre durchgängig dicht und psychologisch aufgeladen und mit der Zeit ergibt sich ein immer stimmigeres Gesamtbild, welches die Hinweise immer mehr verknüpft.
Auch die Nebenfiguren bleiben teils leider etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück, da ich einige gern noch genauer kennengelernt hätte. Protagonistin Olivia fand ich aber sehr tiefgründig und ihre innere Zerrissenheit zwischen ihrer professionellen Distanz und ihrer persönlichen Verwicklung fand ich gut dargestellt und sehr glaubwürdig.
Gelesen wird die Geschichte von Vera Teltz und Achim Buch. Beide haben eher etwas dunklere und geheimnisvolle Stimmen, weshalb sie super zur Geschichte passen.
Fazit:
heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu
erstellen und sich dann darüber auszutauschen.
heute gibts wieder einen neuen Top Ten Thursday und diese Aktion wird von Aleshanee von Weltenwander weitergeführt. Es geht darum Bücher-Listen zu bestimmten Themen zu
erstellen und sich dann darüber auszutauschen.