Montag, 12. August 2013

*Rezension* Die Sprache des Wassers - Sarah Crossan


Titel: Die Sprache des Wassers
Autor: Sarah Crossan
ISBN:  978-3939435846
Seiten: 232
Verlag: mixtvision
Preis: 13,90 €

Kurzbeschreibung
Nur mit einem Koffer und einem alten Wäschesack im Gepäck, brechen Kasienka und ihre Mutter nach England auf. Das Leben dort ist einsam für das Mädchen. Zuhause sitzt ihre Mutter mit gebrochenem Herzen; in der Schule findet sie keine Freunde. Aber als sie sich zum ersten Mal verliebt, fasst sie neuen Mut, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.

Meinung
Das Buch handelt von der 12jährigen Polin Kasienka. Ihr Vater ist verschwunden und sie und ihre Mutter machen sich auf die Suche nach ihm. Die Spur führt sie nach Stansted/England. Dort wollen sie ein neues Leben beginnen und nach dem Vater suchen. Leider steht der Neuanfang unter keinem guten Stern. Das Mädchen wird gemobbt, gedemütigt und gehänselt. Und das nur, weil sie aus Polen kommt.

Ich hatte am Anfang ziemlich Schwierigkeiten, in den Schreibstil der Autorin rein zu kommen. Er ist zwar einfach, aber die abgehackten Sätze und der Prosastiel waren nicht so meines. Trotzdem war die Idee der Geschichte super gut. Die Autorin brachte die Gefühle der Hauptprotagonisten sehr genau und ziemlich echt rüber. Teilweise mußte ich schlucken, weil ich es einfach ungerecht fand, wie Kasienka behandelt wurde.

Der Charakter der Kasienka wird von der Autorin als sehr willenstark beschrieben, trotz der vielen negativen Erfahrungen, bleibt sie sich treu und versucht ihr neues Leben gut zu meistern. Durch ihre Ausdauer schafft sie es sogar, im Schwimmteam aufgenommen zu werden. Dies ist ihre große Leidenschaft. Sie schafft es sogar Gold für die Schule zu holen. Trotzdem wird sie immer weitergemobbt. Nur ein Junge ist dabei, zu dem sie etwas Vertrauen aufbaut. William ist ganz anders und schwimmt genauso gerne wie sie. Eine leichte erste Liebe baut sich auf und ich freute mich für „Cassie“, das ihr auch mal was Gutes passiert.

Als sie dann eines Tages ihren Vater wieder findet und dieser jetzt aber eine neue Familie hat, steht Kasienka vor einer schweren Entscheidung. Nimmt sie das Angebot ihres Vaters, bei ihm zu leben an, oder bleibt sie bei ihrer Mutter, in dem einen beengten Zimmer?

Das Ende ist wirklich ein Ende. Alle entstandenen Fragen wurden beantwortet, aber mehr wird jetzt nicht verraten. Mir hat das Buch gut gefallen, nur mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme. Trotzdem würde ich es jedem, der gerne mittendrin emotionale und reale Geschichten liest, empfehlen.

Cover
Das Cover findet ich schön. Der Einband fühlt sich wie Stoff an, die Farben gefallen mir gut und das Cover greift genau das Thema des Buches auf.

Fazit
„Die Sprache des Wassers“ ist eine sehr emotionale und meines Erachtens ziemliche reale Erzählung, die mir ein kurzes Lesevergnügen bereitet hat. Dieses Werk bekommt von mir 3,5 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung.


Vielen Dank dem mixtvision Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplares.

Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Sarah Crossan wurde in Irland geboren und verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit und Jugend in England, wo sie u. a. an der Cambridge University unterrichtete. Mittlerweile lebt sie in den USA, hat ihren Job als Englischlehrerin aufgegeben und widmet sich ganz dem Schreiben.

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