Donnerstag, 25. Juli 2013

*Rezension* Kennen wir uns nicht? - Sophie Kinsella


Titel: Kennen wir uns nicht?
Autor: Sophie Kinsella
ISBN:  978-3442466559
Seiten: 410
Verlag: Goldmann
Preis: 8,95 €

Kurzbeschreibung
Als Lexi Smart im Krankenhaus aufwacht, erleidet sie einen Schock: Nach einem Unfall sind die letzten drei Jahre komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht, und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes-Cabrio, dem Chefposten und dem millionenschweren Ehemann soll sie sein? Offenbar hatte sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kollegen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der behauptet, ihr Liebhaber zu sein. Wie kann sie dieses Chaos in Ordnung bringen? Und vor allem: Wird sie je wieder herausfinden, wer sie wirklich ist?

Meinung
Momentan kann ich ja mit dem Genre Frauenroman überhaupt nichts anfangen. Nichts desto trotz, und weil ich es für eine Challenge lesen mußte, habe ich mich daran gemacht, „Kennen wir uns nicht?“ zu lesen.

Am Anfang war es etwas schwer für mich, in die Geschichte rund um Lexi einzutauchen. Ich fühlte mich irgendwie etwas veräppelt und kam mit der ganzen Situation nicht zurecht. Die Charakteren wurden für mich zu lapidar und spöttisch beschrieben, teilweise bildeten sich lauter ??? in meinem Kopf und ich stellte mir die Frage: „Meinen die das wirklich so?“. Am schlimmsten war aber für mich Lexis Mutter. Ihre abgrundtiefe Liebe zu ihren Hunden ist wirklich überzogen und ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Wie kann man Hunde über Menschen stellen?

Alle anderen Protagonisten wurden recht gut in Szene gesetzt. Sie entwickeln sich im Laufe der Zeit, auch wenn einige versuchen, Lexi falsche Informationen zu geben. Finde ich nicht ganz richtig, denn sie weiß ja überhaupt nicht, was noch stimmt, und was nicht.

Der Schreibstil ist locker, lustig und einfach. Diese romantische Komödie brachte mich trotzdem manchmal zum Lachen (z.B. die Sache mit dem teueren Auquariumsfisch → will darüber nichts weiter verraten, müßt ihr selbst lesen) und ich fühlte mich einige Stunden unterhalten. Dieses ganze Buch war nichts besonderes, man konnte es aber ganz gut zwischendrin lesen.

Die Autorin bringt ihre Liebe zu solchen Geschichten sehr gut rüber, man merkt, das sie mit dem Herzen dabei ist, und es auch umsetzen kann. Ihre große Detailliebe gibt dieser Komödie noch den letzten Schliff.

Cover
Ein quitschgelbes Cover, das einem sofort ins Auge sticht. Außerdem die typischen Sophie Kinsella Motive darauf. Sehr schön anzuschauen.

Fazit
Dieser romantische Frauenroman hat mir einige lustige Stunden bereitet. Es ist genau eine Mischung aus Liebe und Leidenschaft gepaart mit altäglichen Sorgen. Er erhält von mir 3 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung für alle, die dieses Genre lieben.

 

Infos zur Autorin: (Quelle Amazon)
Die britische Autorin Sophie Kinsella (geboren 1969 in London) begann ihre schriftstellerische Karriere bereits mit 24. Damals hieß sie noch Madeleine Wickham, hatte für ein Jahr Musik in Oxford studiert und war anschließend zu Politik, Philosophie und Ökonomie übergewechselt. Kinsella arbeitete als Wirtschaftsjournalistin - ein Metier, in das sie auch die Heldin ihrer erfolgreichen "Shopaholic"-Reihe steckt: Die chronisch klamme Rebecca Bloomwood gibt ihren Lesern Finanztipps. Die sich daraus ergebenden Verwicklungen sorgen nicht nur für großes Lesevergnügen, sondern sind auch gut anzuschauen: Der Bestseller "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" wurde ein Kinohit. Auch alle anderen Bücher von Kinsella stehen weit oben auf den Bestsellerlisten. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.

Kommentare:

  1. Hallo Heike,

    nun so ist das mit Genren, die Frau persönlich nicht so mag, da geht Frau eher etwas zweifelt heran.

    Ich bin da ähnlich eingestellt, ich mag diese Tralala-Geschichten mit diesen doch sehr extrem Verläufen einer Geschichte auch nicht so.

    Aber ab und zu, muss und sollte man sich auch auf sowas..schwachsinniges, so möchte ich es mal bezeichnen einlassen. Und dann passt es auch.
    Oder?

    LG..Karin..

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    1. Hallo Karin,

      ja du hast recht, mittendrin kann man sich das schon mal "antun".....

      Lg. Heike

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