Mittwoch, 11. Dezember 2013

*Rezension* Atemlose Stille - Michael Kimball


Titel: Atemlose Stille
Autor:  Michael Kimball
ISBN: 978-3453155817
Seiten: 542
Verlag: Diana
Ersterscheinung: Oktober 1999
Taschenbuch

Kurzbeschreibung
Zwei Millionen Dollar hat ein geschickt eingefädelter Kreditbetrug auf Bobby Swifts Konto auf den Cayman Islands gespült. Um das Geld genießen zu können, muß er nur noch für immer verschwinden. Was ist da besser als ein Platz auf dem Friedhof, selbst wenn man dafür Eliot Wicker, den Bestattungsunternehmer in den perfekten Plan einweihen muß. Nach seinem einstudierten Herztod und einer bewegenden Trauerfeier, schließt sich die Erde über Bobby. Doch dann geht einiges schief. Weil er den Tod seines besten Freundes nicht verwinden kann, hat Sal Erickson wieder getrunken. Seine Frau hat ihn dafür endgültig hinausgeworfen, aber die schöne 'Witwe' Noel öffnet ihm die Tür. Viele Männer denken in dieser Nacht an sie, vor allem Bobby in seinem Sarg, dem allmählich die Luft in den Taucherflaschen ausgeht.

Meinung
Da mich der Klappentext sehr beeindruckte und ich eine originelle Geschichte dahinter vermutetet, machte ich mich daran, „Atemlose Stille“ zu lesen. Die Spannung war von der ersten Seite an gegegben und ich kam auch ganz gut in die Handlung hinein.

Aber dann......mit der Zeit zogen sich die 541 Seiten nur so dahin, ich war von den Protagonisten einfach nur genervt. Statt das ich erwarten konnte, das sich meine Fragen beantworteten, kamen immer mehr neue dazu. Die Darsteller spielten sich gegenseitig nur aus, immer mehr Intrigen wurden gesponnen, die Geschichte ging hin und her, Ausdrücke fielen, wie in einem billigen Dreigroschenroman. Teilweise verwirrte mich die Geschichte so sehr, das ich nicht mehr weiter wußte. Meines Erachtens hätte alles noch besser erklärt und dargestellt worden können. Wobei ich aber trotzdem sagen muß, spannend war das Buch ja schon. Aber......es hätte ruhig etwas mehr sein können.....Hintergründe etc.

Was ich allerdings gut fand, war, das ich bis zum Schluß nicht wirklich wußte, wer der Täter eigentlich war. Durch die vielen Irreführungen im ganzen Werk blieb dies mir verschleiert. Am Ende wurde dann alles aufgeklärt und meine sämtlichen Fragen dann doch noch beantwortetet. Störend waren für mich allerdings die Länge der Kapitel. Viel zu lang, was meinen Lesefluß nicht wirklich voranbrachte. Der Schreibstil war angemessen, flüssig und nicht allzu schwer. Auch die Schriftgröße war zufriedenstellend.

Cover
Das Cover passt für mich nicht wirklich zum Roman. Auch die Farben sind eher unscheinbar und kalt.

Fazit
Die Grundidee zu „Atemlose Stille“ fand ich ganz gut, leider hat mir persönlich aber die Umsetzung nicht so ganz gefallen. Keine Frage, Spannung war zu jeder Zeit gegeben, aber das gewisse Extra für einen guten Roman fehlte mir einfach ein wenig. Trotzdem erhält er von mir 3 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung.

 

Infos zum Autor: (Quelle Klappentext)
Michael Kimball lebt in der Hafenstadt New York Harbor an der Küste von Maine, wo er auch aufgewachsen ist. 1985 veröffentlichte er seinen ersten Roman, der Hollywood auf ihn aufmerksam machte und ihm etliche Aufträge als Drehbuchschreiber eintrug. Atemlose Stille ist sein zweiter Roman, der in England zum Bestseller wurde.

Kommentare:

  1. Schöne rezi :) dein Blog gefällt mir auch total gut , werde mal öfters vorbeischauen...
    Viele Grüße
    Http://bowsandfairytales.blogspot.de

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    1. Dankeschön.....freut mich, das dir unser Blog gefällt....ich werde auch mal bei dir vorbei schauen....

      Lg. Heike

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